Phoenix Contact 24-V-Netzgerät mit medizinischer Zulassung

Phoenix Contact hat für seine einphasigen Stromversorgungen der Reihe »Quint Power SFB« mit 24-V-Ausgangsgleichspannung die Zulassung für den medizintechnischen Bereich erhalten.

Durch die Prüfbescheinigung nach ICE EN 60601-1 können die Module nun im medizinischen Bereich verwendet werden, etwa für Operationsbeleuchtungen. Die Geräte sind mit einer präventiven Funktionsüberwachung ausgestattet und bieten als weitere Zusatzfunktionen »Selective Fusebreaking« und »Power Boost«. Beim »Selektive FuseBreaking« (SFB) wird für eine Dauer von 12 ms vom Netzmodul der sechsfache Nennstrom geliefert. Mit dieser dynamischen Stromreserve kann ein magnetischer Standard-Leistungsschutzschalter ausgelöst werden.

Fehlerhafte Strompfade können auf diese Weise selektiv rasch abgeschaltet werden, andere Anlagenteile bleiben hingegen unterbrechungsfrei in Betrieb. Für das zuverlässige Starten von Lasten mit hohen Einschaltströmen steht in den Geräten eine statische Leistungsreserve - der »Power Boost« - bis zum 1,5-Fachen des Nennstroms dauerhaft zur Verfügung.

Eine »Diagnose« der angeschlossenen Verbraucher erfolgt durch die laufende Überwachung der Ausgangsspannung und des Ausgangsstroms. Zusätzlich zu den Zuständen »Normalbetrieb« und »Störungen« identifiziert die Überwachungsschaltung kritische Betriebszustände, bei denen die Steuerung zwar noch einwandfrei arbeitet, die Verbraucher aber Mängel aufweisen. Diese lassen sich dann beheben, bevor es zu Spannungseinbrüchen kommt.