Ohne Elektronik geht es nicht Elektronik components 2011

Am 30. August erscheint das diesjährige Sonderheft der Elektronik zum Thema passive und elektromechanische Bauelemente mit Produktneuheiten und zahlreichen fundierten Fachartikeln sowie Firmenporträts.

Sonderheft Elektronik components
Erscheinungstermin: 30. August 2011
Anzeigenschluss: 8. August 2011

Rohstoffknappheit verteuert die Herstellung von Elektronikkomponenten

Es dürfte schwer fallen oder sogar unmöglich sein, einen Wirtschaftsbereich zu nennen, in denen Elektronikmodule keine Rolle spielen.
Denn Elektronikschaltungen sorgen für „intelligente Abläufe“; sei es, dass sie Sollgrößen erfassen, auswerten und dem Bedienpersonal sichtbar machen oder sogar eigenständig geeignete Maßnahmen treffen. In diesen Modulen kommen neben Mikrocontrollern, digitalen Signalprozessoren und analogen Verstärkern immer auch passive Komponenten wie Kondensatoren, Widerstände und Induktivitäten zum Einsatz. Außerdem benötigt jedes Elektronikmodul Schnittstellen, damit es mit der Umwelt, ob Mensch oder physikalische Einflussgrößen, überhaupt kommunizieren kann. Dazu sind Bedienelemente wie Schalter, Tasten und Touchscreens ebenso erforderlich wie Leiterplatten, Gehäuse und im industriellen Umfeld robuste Schaltschränke. Erst die Vielzahl aller Komponenten ergibt ein funktionierendes Ganzes.

Nachdem die Weltwirtschaft Ende 2009 bereits wieder Fahrt aufgenommen hat, scheint es, als würden Exportnationen wie Deutschland ihre Umsätze auch 2011 nochmals steigern können. Daran partizipiert natürlich auch der Elektronikanteil in all den Industriegütern, die von deutschen Unternehmen in alle Regionen der Erde verkauft werden. Selbst die Distributoren hier in Europa rechnen damit, dass der Gesamtumsatz auch in diesem Jahr wieder mit rund 5 bis 10 Prozent steigen wird. Und von dieser erfreulichen Entwicklung werden die passiven Bauteile ebenso profitieren wie die elektromechanischen Komponenten.

Aber es gibt auch Einflüsse, deren Auswirkungen niemand in seiner Tragweite heute schon abschätzen kann. Rohstoffe, aus denen Elektronikbauteile und Mechanikkomponenten bestehen, werden weltweit knapp, und damit steigen zwangsläufig die Warenpreise. Etwa 9000 Dollar für eine Tonne Kupfer entsprechen einem Preisansteig von rund 20 bis 30 Prozent innerhalb eines Jahres, und auch bei Rohstoffen wie Zink, Silber und Blei sind die Preise binnen Jahresfrist um rund 40 Prozent gestiegen! Ganz zu schweigen von den Preisen für Rohöl, die durch aufstrebende Nationen wie China und Indien weiter in die Höhe getrieben werden.

Viele Betriebe in Zentraleuropa hoffen darauf, dass der von der Politik forcierte Umstieg auf erneuerbare Energien zu einem immensen Nachfrageschub nach Elektronikbauteilen beitragen wird. Windkraft, Wasserkraft und natürlich auch Sonnenenergie lassen sich hier in Europa gewinnbringend nutzen, damit wir vom Rohöl und von Erdgas als Energieträger unabhängiger werden. Erfreulicherweise gibt es Lösungen zur Energiegewinnung schon zuhauf. Doch kosteneffiziente Lösungen zu finden, um elektrischen Strom als Alternative zu Öl und Gas in den erforderlichen riesigen Mengen solange zu speichern, bis er von der Industrie und den Privathaushalten benötigt wird - das dürfte uns noch lange Kopfzerbrechen bereiten!

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