Kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme ZF investiert in neue Kameragenerationen

Das Werk von ZF in Peterlee (England).
Das Werk von ZF in Peterlee (England).

Der Automobilzulieferer ZF möchte mit der »Vision Zero« auch eine Welt ohne Unfälle erreichen. Da die Kameratechnik hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten kann, investiert das Unternehmen in den kommenden Jahren in das bestehende Werk in Peterlee.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Kamerasystemen für das automatisierte Fahren erweitert ZF das Produktionswerk im nordostenglischen Peterlee, Grafschaft Durham. In den kommenden zwei Jahren investiert das Unternehmen ca. 34 Mio. Euro in neue Produktionslinien für die Serieneinführung der nächsten Kameragenerationen. Zusätzliche Ingenieure, Fachkräfte und Auszubildende sollen die aus aktuell 880 Mitarbeitern bestehende Belegschaft auf bis zu 950 Mitarbeiter Ende des Jahres 2018 anwachsen lassen.

ZF bietet das gesamte Portfolio an Sensoren, mit denen Kraftfahrzeuge ihr Umfeld erfassen können: Radar, Lidar und Kameras. Im Werk Peterlee fertigt der Automobilzulieferer die Kameras, die aus circa 420 Einzelteilen bestehen. Derzeit liegen die Produktionszahlen bei 33.000 Stück/Woche.

Robin Finley, Leiter des ZF-Werks in Peterlee, ist überzeugt, dass ZF die Feinwerktechnik mit der digitalen Technik vereint und so dazu beiträgt, dass die Kraftfahrzeuge ihr Umfeld erfassen, die Daten verarbeiten und entsprechende Reaktionen ausführen.

»Zusammengefasst ist dies im Dreiklang See – Think – Act. Moderne Kameratechnologie trägt wesentlich dazu bei, dass aktive Sicherheitssysteme die Verkehrssicherheit verbessern«, sagte Robin Finley.