Digitale Mobilitätslösungen entwickeln Porsche beteiligt sich an Startup Autobahn

Porsche ist neuer Partner der Innovationsplattform Startup Autobahn in Stuttgart.
Porsche ist neuer Partner der Innovationsplattform Startup Autobahn in Stuttgart.

Porsche ist Partner der Innovationsplattform Startup Autobahn in Stuttgart. Frisch gegründete Unternehmen aus der ganzen Welt entwickeln dort Ideen für die Mobilität der Zukunft. Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung von Technologien bis zur Projektreife.

Startup Autobahn sucht und fördert vor allem so genannte Hard-Tech-Startups mit intelligenten Lösungen an der Schnittstelle von Hard- und Software. „Der Wettbewerb lebt von überragenden Ideen, seinem Netzwerk und den Partnerschaften“, begründet Oliver Blume die Entscheidung, sich an der Initiative zu beteiligen. „Wir bringen zukunftsweisende Technologien und innovative Geschäftsmodelle zusammen. Aus Piloten entstehen Prototypen für den spezifischen Anwendungsfall. Ziel unserer Offensive ist es, Porsche zu einem führenden Anbieter für digitale Mobilitätslösungen im automobilen Premiumsegment zu entwickeln.“

Unter dem Motto “Der Drive des Silicon Valley im Zentrum der Ingenieurskunst” kooperiert Porsche bei Startup Autobahn künftig mit den weiteren Unternehmenspartnern Daimler, Hewlett Packard Enterprise, ZF Friedrichshafen, BASF und Murata. Ziel ist es, den Technologie-Standort Stuttgart weiter voranzubringen. Initiiert wurde das Projekt 2016 von US-Accelerator Plug and Play, Daimler, der Universität Stuttgart und Arena2036. Plug and Play gehört zu den größten Investoren mit Technikfokus und Venture Capitals im Silicon Valley, in Berlin, Spanien, Singapur und Brasilien. Seit 2006 hat der Accelerator mehr als 2000 Startups unterstützt und ist mit rund 300 Unternehmenspartnern weltweit vernetzt. Plug and Play organisiert jährlich rund 400 Veranstaltungen weltweit, um Startups und Investoren zusammenzubringen und ist auch selbst als Investor tätig.

Bewerber durchlaufen einen anspruchsvollen Auswahlprozess. Erste große Hürde nach der Vorauswahl ist der „Selection Day“. Wer die Jury von seiner Idee überzeugen kann, erhält drei Monate lang spezielle Coachings von Mentoren und Partnerfirmen mit Fokuswochen und monatlichen Network-Meetings. Während dieser Zeit stehen den Startups der Coworking Space und das Hardware Lab in der Arena2036 zur Verfügung. Außerdem erhalten sie Zugang zum globalen Netzwerk von Plug and Play. Der Name Arena steht für „Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles”, 2036 wird das Automobil 150 Jahre alt. Die großflächige High-Tech-Werkstatt hält millionenschwere Technik mit Werkzeugen, Produktionsmaschinen, 3D-Druckern, Robotern und Software für den Bau von Prototypen und die Fertigung von Kleinserien bereit. Zum Service gehören Kontakte zu Wirtschaft, Forschung und Politik sowie zu Investoren, potenziellen Kunden und Mentoren. Dienstleistungen wie Rechts- und Steuerberatung, professionelle Hilfe bei Finanzplanung und Projektmanagement unterstützen den Entwicklungsprozess. Ziel ist es, beim abschließenden „Expo Day“ potenzielle Investoren zu begeistern. Anschubfinanzierungen richten sich nach dem Reifegrad der Startups. Möglich sind die Übernahme von Firmenanteilen oder individuelle Vereinbarungen. Von 300 Bewerbern der ersten Welle schafften es 13 ins Finale am 9. Februar in Stuttgart. Rund 1000 Gäste waren dabei.