Knorr-Bremse Neues Nutzfahrzeug-Joint-Venture in China

Zahlreiche Vertreter von Knorr-Bremse und der Dongfeng Motor Group begleiteten die Eröffnung des Joint Ventures im chinesischen Shiyan.
Zahlreiche Vertreter von Knorr-Bremse und der Dongfeng Motor Group begleiteten die Eröffnung des Joint Ventures im chinesischen Shiyan.

Das Joint Venture zwischen Knorr-Bremse und der Dongfeng Motor Group ist nun offiziell eröffnet. Für Knorr-Bremse ist die Partnerschaft ein strategischer Meilenstein zum Ausbau seines Geschäfts auf dem chinesischen Nutzfahrzeugmarkt.

Die Zusammenarbeit soll die Grundlagen für weiteres Wachstum auf dem asiatischen Nutzfahrzeugmarkt sein: Knorr-Bremse ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Nutzfahrzeuge. Dongfeng ist der größte chinesische Lkw-Hersteller. Das neue Unternehmen Knorr-Bremse DETC Commercial Vehicle Braking Technology hat seinen Sitz in Shiyan in der chinesischen Provinz Hubei, etwa 1000 Kilometer westlich von Schanghai. Zum Auftakt beschäftigt das Joint Venture rund 460 Mitarbeiter.

Zunächst produziert das Gemeinschaftsunternehmen mechanische Komponenten und ABS-Systeme. Dies beinhaltet neben konventionellen Bremsventilen auch Ventile zur Steuerung des Bremsdrucks. In absehbarer Zeit wird sich das Produktspektrum über sämtliche Produktbereiche von Bremssystemen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeugen erstrecken. Sie umfassen Luftmanagement, Brems- und Getriebesteuerung sowie Motorbremskomponenten.

Hauptkunde ist die Dongfeng-Gruppe. Etwa 80 % der in Shiyan produzierten Komponenten sollen in deren Fahrzeugen verbaut werden. In den kommenden Jahren bringt der Konzern zahlreiche neue Nutzfahrzeugplattformen auf den Markt. Während das Joint Venture mechanische Bremskomponenten auch außerhalb des Dongfeng-Konzerns anbietet, produziert es die elektronischen Baugruppen exklusiv für den chinesischen Markt. Die übrigen Partnerschaften von Knorr-Bremse in China, wie beispielsweise das Joint Venture Knorr-Bremse CAFF Systems for Commercial Vehicles Chongqing, berührt der neue Zusammenschluss nicht.