Continental stellt Cyber-Security sicher Komponenten und Produktion vor Hackerangriffen schützen

Mit zunehmender Vernetzung und den dazu notwendigen Schnittstellen in Fahrzeugen wächst die Gefahr eines Hackerangriffs – Cyber Security-Technologien schützen vor möglichen Hackerangriffen.
Mit zunehmender Vernetzung und den dazu notwendigen Schnittstellen in Fahrzeugen wächst die Gefahr eines Hackerangriffs – Cyber Security-Technologien schützen vor möglichen Hackerangriffen.

Fahrzeuge müssen vor Angriffen von außen geschützt werden. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Absicherung sicherheitskritischer Produkte, wie des Bremssystems. Continental nutzt Cyber Security-Technologien, um sicherheitsrelevante Fahrzeugkomponenten aber auch die Produktion abzusichern.

Mit zunehmender Vernetzung und den dazu notwendigen Schnittstellen in Fahrzeugen wächst die Gefahr eines Hackerangriffs. Motivationsfaktoren dafür gibt es viele: Datendiebstahl, finanzielle Interessen oder Reputation sind nur drei mögliche Gründe. Continental arbeitet deshalb an der Absicherung aller potenziellen Schwachstellen und betrachtet Cyber Security auf mehreren Ebenen. Auf der ersten Ebene werden die elektronischen Einzelkomponenten der Systeme abgesichert. Auf der zweiten Ebene wird die Kommunikation zwischen den Systemen im Fahrzeug gesichert. Auf der dritten Ebene stehen die zahlreichen Schnittstellen des Fahrzeugs nach außen im Fokus. Und schließlich, auf der vierten Ebene, wird die Datenverarbeitung außerhalb des Fahrzeugs vor Diebstahl und Manipulation geschützt. Das schließt auch Cloud- und Backend-Lösungen ein. All diese Angebote wurden nun durch die zahlreichen End-to-End-Lösungen der kürzlich übernommenen Firma Argus Cyber Security erweitert.

Zukünftige Produkte des Zulieferers verfügen über Kryptographie-Funktionen, mit deren Hilfe Sicherheitsschlüssel eingebracht werden können. Diese Schlüssel werden für jedes Produkt individuell erzeugt und sorgen somit für die bestmögliche Sicherheit, weil selbst im Falle eines Fahrzeughacks kein zweites Fahrzeug damit manipuliert werden kann. Erstmals wurden kryptografische Verfahren für ein sicherheitsrelevantes System in dem neuesten Bremssystem, der MK C1, realisiert.

 

Eine einzige Schwachstelle ist ausreichend

Bei dem Thema Cyber Security greift der Zulieferer auch auf die Erfahrungen und Technologien anderer Branchen zurück. Das Thema betrifft jedoch nicht nur in Fahrzeuge eingebaute Systeme, sondern auch das Laden von Software und digitalen Schlüsseln. Deshalb wird ein weltweit für alle Standorte gültiges Konzept der Produktionssicherheit eingeführt. Dem Konzept geht eine Risikoanalyse voraus, um Schwachstellen zu identifizieren. Davon profitieren auch die Automobilhersteller, die eigene Schlüssel über das sichere Continental-Netzwerk in das System einpflegen können.

Cyber Security ist eine asymmetrische Herausforderung. Während Continental viele Systeme im Blick behalten muss, reicht Hackern eine einzige Schwachstelle. Aus diesem Grund wurde ein Sicherheitsvorfall- und Reaktionsmanagement (Incident Response Management) als weitere Sicherheitsebene eingeführt, das sofort reagieren kann, falls tatsächlich ein Angriff erfolgen sollte.