CO2-Reduzierung Hella entwickelt Segelfunktion

Mit der Segel-Funktion schaltet der Motor ab, wenn der Fahrer vom Gaspedal geht. Folge: Es wird Kraftstoff gespart und der CO2-Ausstoß reduziert.
Mit der Segel-Funktion schaltet der Motor ab, wenn der Fahrer vom Gaspedal geht. Folge: Es wird Kraftstoff gespart und der CO2-Ausstoß reduziert.

Um die CO2-Emissionen zu senken, hat Hella eine Segel-Funktion für konventionell angetriebene Fahrzeuge entwickelt, die den Motor während der Fahrt abschaltet, wenn der Fahrer vom Gaspedal geht.

Dies ist typischerweise beim Heranfahren an eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder auf abschüssiger Straße der Fall. Sobald Gas- oder Bremspedal betätigt werden, startet der Motor wieder. Durch das Abschalten lassen sich rund 0,5 l Kraftstoff auf 100 km in einem typischen Fahrzyklus sparen, was 12 g CO2 entspricht.

Hella hat zwei Produkte entwickelt, um die Segelfunktion in verschiedenen Fahrzeugsegmenten zu etablieren. Dabei steht die sichere elektrische Energieversorgung bei abgeschaltetem Motor immer im Fokus. Für größere Fahrzeuge hat der Zulieferer 48/12-Volt-DC/DC-Wandler zur flexiblen Umsetzung eines Zweispannungsbordnetzes im Portfolio. Neben der Segelfunktion unterstützt das 48-Volt-Bordnetz auch die Rückgewinnung von Energie beim Bremsen, das stärkere Beschleunigen durch Unterstützung des 48-Volt-Generators sowie das elektrische Anfahren.

Zur Anwendung in der Kompaktklasse haben die Nordrhein-Westfalen außerdem ein integriertes Modul entwickelt, das einen Energiespeicher, beispielsweise Lithium-Ionen Batteriezellen, und eine Leistungselektronik, zur Steuerung von Laden und Entladen, kombiniert. Mit einem Energiespeichermodul lassen sich über das Segeln hinaus der optimierte Stopp-Start-Betrieb sowie Rekuperation realisieren.