Bosch Guter Start ins neue Geschäftsjahr

Bosch hat einen guten Ruf als Arbeitgeber. Daher würden 8,0 Prozent der »Young Professionals« gerne für den Stuttgarter Zulieferer arbeiten.

Nach 3,6 Prozent Wachstum im Jahr 2016 startet Bosch gleich mit 12 Prozent Zuwachs ins erste Quartal 2017.

73,1 Mrd. Euro betrug der Umsatz der Bosch-Gruppe im Gechäftsjahr 2016 – 2,5 Milliarden oder 3,6 Prozent mehr als 2015. Das größte Wachstum verzeichnete Bosch im Raum Asien-Pazifik mit einem Zuwachs von 12 Prozent. Das operative Ergebnis vor Steuern betrug 4,3 Mrd. Euro.
Im ersten Quartal 2017 hat sich das Geschäft ebenfalls sehr positiv entwickelt – mit einem Umsatzplus von 12 Prozent. Dennoch strebt Bosch für das gesamte Geschäftsjahr nur ein Wachstum zwischen 3 und 5 Przoent an. Grund sind verhaltene Konjunkturaussichten und geopolitische Unsicherheiten. 

„Unser geschäftlicher Erfolg heute schafft uns die Gestaltungsmöglichkeiten für die Welt von morgen“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz auf dem Forschungscampus in Renningen. „Bestehendes Geschäft weiterentwickeln, neue Geschäftsfelder erschließen, technologisch führend sein – das ist unsere Strategie für den Transformationsprozess.“ Schwerpunkte des Wandels sind die Veränderungen im Mobilitätsbereich sowie die Vernetzung über das Internet der Dinge. Deshalb erhöht Bosch die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um zehn Prozent auf 7 Milliarden Euro.

Wichtige Forschungsgebiete bei Bosch sind die weitere Optimierung des Verbrennungsmotors, aber auch die Elektrifizierung des Autos. Eine neue Geschäftseinheit für Elektromobilität bündelt alle Aktivitäten in diesem Bereich. Während allerdings in die Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren „Milliardeninvestitionen“ gesteckt werden, sind für  Elektromobilität jährlich rund 400 Millionen Euro eingeplant. Schwerpunkt sind dabei Forschung und Entwicklung im Bereich der Batterie.