Herstellung von Fahrzeugen in Indien Groupe PSA und CK Birla Group gründen zwei Joint-Ventures

„Indisch sein in Indien“: Unter diesem Motto steht die Partnerschaft der Groupe PSA und CK Birla Group.
„Indisch sein in Indien“: Unter diesem Motto steht die Partnerschaft der Groupe PSA und CK Birla Group.

Groupe PSA und CK Birla Group haben Joint Venture-Verträge zur Herstellung und dem Vertrieb von Fahrzeugen und Komponenten in Indien ab 2020 unterzeichnet. Für PSA ist das ein wichtiger Meilenstein in Indien, einem der bedeutenden Punkte im strategischen Wachstumsplan "Push to Pass".

Die Partnerschaft umfasst zwei Joint Venture-Verträge zwischen PSA und CK Birla. Als Teil des ersten Vertrags wird das französische Unternehmen einen Mehrheitsanteil an dem mit HMFCL für den Bau und den Vertrieb von Pkw von PSA in Indien zu gründenden Unternehmen halten. Dem zweiten Vertrag zufolge wird ein weiteres Joint Venture mit einer Beteiligung von jeweils 50 Prozent zwischen der Groupe PSA und Avtec für die Produktion und Lieferung von Getrieben gegründet. Die Produktionsstandorte für den Fahrzeugbau und die Getriebe werden sich jeweils im Bundesstaat Tamil Nadu befinden.

Das anfängliche Produktionsvolumen wird bei etwa 100.000 Fahrzeugen pro Jahr liegen und soll durch schrittweise Investitionen zur weiteren Unterstützung des langfristigen Projekts erhöht werden. Das Produktionsvolumen für Getriebe wird sich sowohl an den Bedürfnissen auf dem indischen Markt als auch an der Nachfrage weltweiter Hersteller orientieren. Die Leistung des industriellen Standorts wird zum großen Teil durch Lokalisierungsmaßnahmen unterstützt, um die notwendige Wettbewerbsfähigkeit der Kosten zu erreichen.

Diese langfristige Partnerschaft soll es beiden Unternehmen ermöglichen, am Wachstum auf dem indischen Automobilmarkt teilzuhaben, von dem bis 2025 ein Anstieg von aktuell drei Millionen Fahrzeugen im letzten Jahr auf acht bis zehn Millionen Fahrzeuge erwartet wird.