Brose Eine Mio. Euro in Testzentrum zur EMV-Messung investiert

Im akkreditierten Prüfzentrum in Würzburg testen die Brose Versuchsingenieure täglich bis zu 100 Produkte auf ihre elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Die Messergebnisse fließen bereits frühzeitig in die Produktentwicklung und -gestaltung ein.
Im akkreditierten Prüfzentrum in Würzburg testen die Versuchsingenieure jährlich bis zu 100 Produkte auf ihre EMV. Die Messergebnisse fließen bereits frühzeitig in die Produktentwicklung und -gestaltung ein.

Eine Million Euro hat die Brose Gruppe in Würzburg in ein modernes Testzentrum zur Messung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) investiert. Nun wurde die Einrichtung nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert.

Im Kompetenzzentrum für Elektromotoren in Würzburg überprüft Brose u.a., ob sie sich diese gegenseitig oder auch andere Funktionen im Auto stören. Jährlich werden über 100 Produkte auf ihre elektromagnetische Verträglichkeit getestet. Herzstück des 120 m2 großen Prüfzentrums ist die metallisch abgeschirmte Absorberkammer. Dort testen die Spezialisten Fahrzeug-Komponenten mithilfe sehr hoher Feldstärken bis 200 V/m und 1.000 W Sendeleistung an einer Hochleistungsantenne. Zum Vergleich: Ein Mobiltelefon darf 60 V/m nicht übersteigen und hat maximal zwei W. Vor der Kammer befinden sich Messempfänger, Signalgenerator und Computer zur Steuerung der Messtechnik. Außerdem verfügt das EMV-Zentrum über einen Prüftisch für elektrostatische Entladungen und über einen Raum, in dem elektrische Impulse für Elektroniken wie in Kühlerlüftermodulen oder Türsteuergeräten getestet werden.

Weltweit greifen die Entwickler aus den Geschäftsbereichen Tür- und  Sitzsysteme sowie Motoren auf das Testzentrum zurück.