ZF verbessert Passive Sicherheit Effektiver Pkw-Insassenschutz durch neues Airbag-Design

Das neue ZF-System aus Front- und Curtain-Airbags kann auch in extremen Schrägaufprall-Szenarien zu mehr Sicherheit im Fahrzeug beitragen.
Das neue ZF-System aus Front- und Curtain-Airbags kann auch in extremen Schrägaufprall-Szenarien zu mehr Sicherheit im Fahrzeug beitragen.

Damit Kollisionen für Pkw-Insassen möglichst geringe Verletzungen nach sich ziehen, hat ZF neue Beifahrer-Airbag-Konzepte sowie Curtain-Airbags mit zusätzlichen V- oder U-Shape-Design-Features entwickelt. Frontpassagiere werden bei einem vorderen, linksseitigen Schrägaufprall mit 90 km/h geschützt.

Die Crash-Tests der NHTSA zählen zu den strengsten weltweit. Ab dem Modelljahr 2019 plant die Organisation so genannte Oblique-Moving-Deformable-Barrier-Tests (OMDB) durchzuführen, die sich von Abbiege-Unfallszenarien in Nordamerika ableiten. Das ZF-System aus Front- und Curtain-Airbags trägt hierbei zu mehr Sicherheit im Fahrzeug bei. Die Airbags sind mit speziellen Luftsack-Kammern in V- oder U-Form ausgestattet und weisen somit eine bessere fahrzeugspezifische Schutzwirkung auf.

Bei Kollisionen wie dem OMDB-Aufprall haben die neuen Airbags eine zusätzliche Funktion: Sie tragen dazu bei, die Köpfe der vorderen Insassen zu schützen und einen Aufprall auf das Armaturenbrett oder die A-Säule zu verhindern. Um das zu erreichen, hat ZF den im seitlichen Dachhimmel verbauten Curtain-Airbags im vorderen Bereich eine einzigartige, taschenähnliche Form verliehen. Während des Aufblasvorgangs bildet sich ein zusätzliches Sicherheitspolster, das sich neben den Kopf des Fahrers schiebt.

Um auch die gegebenenfalls extremen Bewegungen des Beifahrers nach links vorne besser abfangen zu können, hat der Automobilzulieferer ein neues Beifahrer Airbag-Konzept entwickelt: Der „Parallel-Cell-Beifahrerairbag“ wurde zur Fahrzeugmitte hin verbreitert und zeichnet sich durch eine spezielle Geometrie aus, die mit Hilfe eines neuartigen Kammerdesigns realisiert wurde.

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