Erstes Quartal 2014 Deutsche OEMs mit positiven Ergebnissen

Wie alle deutschen OEMs verzeichnete der Audi-Konzern im neuen Geschäftsjahr erfolgreiche Ergebnisse: Mit über 412.000 Auslieferungen der Marke Audi verzeichnet das Unternehmen das beste Auftaktquartal seiner Geschichte.
Wie alle deutschen OEMs verzeichnete der Audi-Konzern im neuen Geschäftsjahr erfolgreiche Ergebnisse: Mit über 412.000 Auslieferungen der Marke Audi verzeichnet das Unternehmen das beste Auftaktquartal seiner Geschichte.

Die deutschen Automobilhersteller haben ihre Zahlen für das erste Quartal 2014 bekanntgegeben. Trotz des schwierigen Marktumfeldes starteten die BMW Group, die Daimler AG und der Volkswagen Konzern mit seinen (deutschen) Marken Volkswagen, Audi und Porsche positiv in das neue Geschäftsjahr.

Die BMW Group konnte ihren Konzernumsatz im Auftaktquartal um 3,9 Prozent steigern und zwar auf 18.235 Millionen Euro. Der Vorjahreswert lag bei 17.546 Mio. €. Die weltweiten Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce stiegen im ersten Quartal um 8,7 Prozent auf den in diesem Zeitraum neuen Höchstwert von 487.024 Fahrzeugen (Vorjahreszeitraum: 448.200 Fahrzeugen). Die Marke BMW allein konnte im ersten Quartal erneut ihre weltweite Spitzenposition im Premiumsegment behaupten und erstmals in einem Auftaktquartal den Wert von 400.000 ausgelieferten Fahrzeugen übertreffen. Die weltweiten Verkäufe stiegen um 12,3 Prozent auf 428.259 Automobile (Vorjahr: 381.404 Fahrzeuge) . Die Modellreihen BMW 3er, 5er und 6er sowie der X5 waren in ihren jeweiligen Segmenten Marktführer, so der Hersteller.

Auch die Daimler AG konnte sich über ein positives Auftaktquartal freuen. So konnte der Stuttgarter Konzern 565.800 Pkw und Nutzfahrzeuge ausliefern und den Absatz damit zum Vorjahr um 13 Prozent steigern. Der Umsatz betrug 29,5 Milliarden Euro. 

Der Volkswagen Konzern konnte ebenfalls gute Ergebnisse verzeichnen: Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten dieses Jahres trotz belastender Währungseffekte um 2,7 Prozent auf 47,8 Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis wuchs um 21,8 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. In diesem Ergebnis sowie im Umsatz des Konzerns ist das Geschäft der chinesischen Joint Ventures nicht mit enthalten. Dieses belief sich auf 1,24 Milliarden Euro. Die weltweite Pkw-Nachfrage stieg im ersten Quartal 2014 bei Volkswagen zwar weiter, allerdings entwickelten sich die Märkte regional uneinheitlich: Während die Zahl der Neuzulassungen in den Regionen Asien-Pazifik, Westeuropa und Nordamerika sowie in Zentraleuropa im Vergleich zum Vorjahr zunahm, wurden in Südamerika und Osteuropa geringere Marktvolumina registriert.

Die Marke Volkswagen Pkw erzielte im ersten Quartal 2014 ein operatives Ergebnis in Höhe von 440 Millionen Euro. Audi konnte 412.000 Auslieferungen verzeichnen. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres beliefen sich die Ingolstädter Umsatzerlöse auf 12.951 Millionen Euro, was einem Plus von 10,4 Prozent entspricht (Vorjahreswert: 11.734 Millionen Euro bei 369.494 ausgelieferten Einheiten). Das operative Ergebnis betrug 1.314 Millionen Euro. 

Porsche verzeichnete 38.663 ausgelieferte Fahrzeuge und übertraf damit den Vorjahreswert um 4,5 Prozent. Der Umsatz stieg im ersten Quartal des Geschäftsjahres um ein Fünftel auf 3,93 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs um 22 Prozent auf 698 Millionen Euro. Mit Blick auf die Entwicklung der Märkte zeigte sich Matthias Müller, der Vorsitzende des Vorstandes der Porsche AG, überzeugt, dass der Sportwagenhersteller im laufenden Jahr vor allem auf den größten Absatzmärkten USA und China weiter zulegen wird. 

 

Matthias Müller, der Vorsitzende des Vorstandes der Porsche AG