VDA Deutsche Automobilindustrie reduziert erfolgreich Schadstoffemissionen

Die deutsche Automobilindustrie konnte in den vergangenen Jahren die klassischen Schadstoffe deutlich minimieren.
Die deutsche Automobilindustrie konnte in den vergangen Jahren den Ausstoß klassischer Schadstoffe deutlich minimieren.

Die deutsche Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahren nicht nur den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen ihrer neu zugelassenen Pkw minimiert, sondern auch die Emissionen der "klassischen" Schadstoffe - seit Einführung der Euro-Abgasgesetzgebung um durchschnittlich 95 Prozent.

Die deutsche Automobilindustrie hat einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität geleistet. Insbesondere wurden die Stickoxid- und Partikelemissionen des Diesel reduziert: 80 Prozent NOX-Reduktion und 50 Prozent Partikelreduktion beim Lkw allein in Euro VI gegenüber der Euro-V-Norm. Beim Pkw wurde die Partikelreduktion um 80 Prozent bereits mit der Euro-5-Norm umgesetzt. Mit Euro 6 werden nun vor allem die NOX-Emissionen nochmals um 56 Prozent reduziert.

Auch die Stickoxid-(NOx)-Emissionen der Fahrzeuge wurden mit den zunehmenden Euro-Abgasstufen immer weiter reduziert. Wenn es an verkehrsintensiven urbanen Messstellen dennoch zu Überschreitungen der zulässigen Luftbelastung kommt, hängt dies mit dem Eintrag aus der Umgebung sowie mit Emissionen von älteren Fahrzeugen zusammen. Im Zuge der Bestandserneuerung werden diese Emissionen weiter zurückgehen. Durch die starke Reduktion von NOx-Emissionen im Straßenverkehr treten dafür andere Quellen immer mehr in den Vordergrund.

 

Betrachtet man die gesamten Stickoxid-Emissionen des Straßenverkehrs, so ist festzustellen: Personen- und Güterverkehr haben gemeinsam dazu geführt, dass diese Emissionen in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel reduziert wurden. Dieser Trend hält an. Aufgrund der sauberen Euro-6-Dieselfahrzeuge erwartet das Ifeu-Institut in den nächsten zehn Jahren eine weitere Halbierung der NOx-Emissionen.