Neue Mobilitätskonzepte entwickeln Continental ist Partner der Initiative 2proAuto

Wenn zehn Prozent der Pendler in Frankfurt am Main an einem Tag in der Woche ihr Auto stehen lassen, spart das über 200 Tonnen CO2 ein.
Wenn zehn Prozent der Pendler in Frankfurt am Main an einem Tag in der Woche ihr Auto stehen lassen, spart das über 200 Tonnen CO2 ein.

Die Initiative 2proAuto hat es sich zum Ziel gesetzt, CO2-Emissionen zu senken, vorhandene Ressourcen sinnvoll zu nutzen und ein Bewusstsein für den freien Sitzplatz im Fahrzeug zu schaffen. Ab sofort unterstützt Continental die Initiative als Partner.

Jeden Tag fahren etwa 336.000 Menschen mit dem Auto nach Frankfurt am Main und 77.000 Pendler lenken aus der Stadt hinaus. Ähnliches gilt für viele andere Städte und Regionen Deutschlands. Die Folge in Hessen: Staus mit einer Gesamtlänge von 71.400 km im Jahr, zahlreiche Tonnen CO2-Ausstoß und hohe Benzinkosten für die Fahrer. Ein Blick in die Fahrzeuge offenbart den Grund, denn in jedem Auto sitzen durchschnittlich nur 1,2 Personen. Um das Bewusstsein der Öffentlichkeit für den freien Beifahrerplatz zu schärfen, unterstützt Continental als neuer Partner die Initiative 2proAuto. Im Rahmen der Partnerschaft macht Continental die Mitarbeiter am Standort Babenhausen auf die Initiative aufmerksam und stellt ihnen einen Live-Fahrplan zur Verfügung, der Fahrten von und nach Babenhausen anzeigt.

„Eine große Zahl unserer Mitarbeiter der Standorte im Rhein-Main-Gebiet kommt mit dem Auto zur Arbeit. Wenn nur einige von uns die Idee von 2proAuto in die Tat umsetzen, können wir gemeinsam den CO2-Ausstoß senken, Staus vermeiden und Kosten reduzieren. Ganz nebenbei vernetzen sich die Mitarbeiter auf neue Art untereinander, über Abteilungen hinaus“, betont Roland Weihert, Betriebsratsvorsitzender des Zulieferers in Babenhausen.

Die Initiative 2proAuto wird von diversen Partnern aus dem Rhein-Main-Gebiet aus dem öffentlichen und privaten Sektor unterstützt. Ab Sommer 2016 soll das Pilotprojekt bundesweit etabliert werden.