Hard- und Software-Entwicklung BMW baut Forschungs- und Innovationszentrum aus

Ministerpräsident Horst Seehofer, BMW-Vorstandsvorsitzender Harald Krüger und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der Grundsteinlegung für den Ausbau des BMW Forschungs- und Innovationszentrums.
Ministerpräsident Horst Seehofer, BMW-Vorstandsvorsitzender Harald Krüger und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der Grundsteinlegung für den Ausbau des BMW Forschungs- und Innovationszentrums.

BMW wird das Forschungs- und Innovationszentrum FIZ im Münchner Norden umfangreich ausbauen. Das FIZ soll bis 2050 um rund 50 Prozent wachsen. Im ersten Bauabschnitt investiert der Automobilhersteller rund 400 Millionen Euro.

Startschuss für das Bauvorhaben in Milbertshofen gaben am 06.10.2017 Ministerpräsident Horst Seehofer, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie BMW-Vorstandsvorsitzender Harald Krüger. In feierlichem Rahmen wurde der Grundstein für einen Gebäudekomplex mit einer Bruttogeschossfläche von 157.000 m2 gelegt. Ab 2019 sollen hier rund 5.000 Mitarbeiter die Hard- und Software für die zukünftigen Fahrzeuge des Unternehmens entwickeln.

»Hier in München entstehen künftig die nächsten Generationen elektrifizierter Antriebe und damit entscheidende Innovationen für die Zukunft der Mobilität. Mit den Schwerpunkten IT und künstliche Intelligenz werden hier auch eine neue Industrie und eine neue Generation von Ingenieuren und Informatikern Einzug halten«, betont Harald Krüger.

Im Rahmen der Strategie Number One > Next verfolgt BMW mit dem Programm FIZ Future das Ziel, einen Rahmen für die langfristige Entwicklung ihres Forschungs- und Innovationszentrums im Münchner Norden zu schaffen. Mit rund 26.000 Arbeitsplätzen und etwa 1 Million m2 Nettogeschossfläche ist das Entwicklungszentrum schon heute der größte Standort des Automobilherstellers. In mehreren Ausbaustufen sollen bis 2050 weitere Arbeitsplätze für rund 15.000 Mitarbeiter geschaffen werden.