Brose 600 Arbeitsplätze kommen nach Bamberg

An der Breitenau in Bamberg baut der internationale Automobilzulieferer Brose ein Verwaltungsgebäude mit Sozialtrakt. Die Fertigstellung ist Ende 2015 geplant.
An der Breitenau in Bamberg baut der internationale Automobilzulieferer Brose ein Verwaltungsgebäude mit Sozialtrakt. Die Fertigstellung ist Ende 2015 geplant.

Brose hat mit dem Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes in Bamberg begonnen. In dem laut Planung rund 18.000 Quadratmeter großen Bürokomplex sollen technische und kaufmännische Bereiche der Brose Gruppe untergebracht werden.

Der Zentrale Einkauf von Brose beschaffte im Jahr 2013 weltweit Materialien, Dienstleistungen und Investitionsgüter von rund 1.000 Lieferanten im Wert von etwa 3,6 Milliarden Euro. Die heute in Coburg installierte Zentrale Informationstechnologie zieht ebenfalls nach Bamberg um. In diesem Zuge entsteht auch ein neues Rechenzentrum. Zudem ist in dem neuen Verwaltungsgebäude die Zentrale Entwicklung untergebracht. Insgesamt sollen der neue Bürokomplex Raum für 600 Arbeitsplätze bieten.

Vor mehr als zwei Jahren hat sich Brose für die Ansiedlung entschieden. Grundlage war eine Analyse zu den Zukunftsperspektiven der fränkischen Standorte Coburg, Würzburg und Bamberg. Für die Weltkulturerbestadt sprachen die gute Infrastruktur, die positive Bevölkerungsentwicklung und die Attraktivität. Ein wesentlicher Pluspunkt ist die verkehrsgünstige Anbindung vom Coburger Süden in den Bamberger Norden, die für Besucher, Mitarbeiter und Pendler von Vorteil ist, genauso wie die räumliche Nähe zu dem Brose Werk in Hallstadt. Weiterhin überzeugte die konstruktive und professionelle Zusammenarbeit mit den politischen Verantwortlichen in Stadt und Landkreis.

Für die Region ist Brose ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Aktuell beschäftigt der Industriearbeitgeber im Raum Bamberg 1.500 Mitarbeiter, weitere 600 Menschen sind bei Zulieferern tätig. Die Kaufkraft aus den Nettobezügen dieser Beschäftigten in Höhe von 60 Millionen Euro trägt wesentlich zur Stärkung von Handel, Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben bei.