ZMD mit neuen Kfz-Chips: Aufbereitung für Sensorsignale

Zwei neue ICs von ZMD zur Datenaufbereitung von Sensorsignalen in Autos zeichnen sich durch hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und umfangreiche Diagnosefunktionen aus. Sie arbeiten mit vielen unterschiedlichen Brückensensoren zusammen.

Das Flaggschiff der neuen ICs mit speziellen Diagnosefunktionen ist der ZMD31150, der mit allen Wheatstone-Brückensensoren zusammenarbeitet und für eine Vielzahl von Anwendungen konzipiert ist, darunter ABS, Servolenkung, Regelung der Luftzufuhr zum Motor, Überwachung des Tankinhalts, Klimaanlagen und Systeme zur Erkennung von Größe und Gewicht des Beifahrers. Weil der Aufbereitungs-Chip über einen weiten Temperaturbereich von -40 bis +150°C arbeitet, eignet er sich auch für die genaue Drucküberwachung in Gasoline-Direct-Injection-Motoren und Dieselmotoren mit Common-Rail-Einspritzung.

»In vielen Fällen kommt es darauf an, dass das IC sehr schnell arbeitet, beispielsweise um Größe, Gewicht und Sitzposition schnell zu erfassen und die Airbags auf die jeweilige Situation anpassen zu können«, sagt Frank Schulze, Business Line Manager Automotive von ZMD. »Deshalb ist der ZMD zwei- bis siebenmal schneller als Signalaufbereitungs-ICs mit vergleichbarer Präzision.«

Die Echtzeit-Fehlerdiagnose führt zu weiterer Sicherheit: Es lassen sich Bondabrisse, Kurzschlüsse und Probleme in den Schaltkreisen zur Aufbereitung der Sensorsignale detektieren. Die Fehlerkorrekturfunktion für die im EEPROM gespeicherten Konfigurationsdaten erhöht auch die MTBF des Systems. Über den EEPROM-Signature Check lassen sich nicht korrigierbare Multibit-Fehler feststellen.