Abgreifen und Darstellen von MOST-Daten Werkzeug zur Analyse von MOST-Netzwerken

MOST (Media Oriented Systems Transport) ist heute der De-facto-Standard für die Vernetzung von Infotainment-Komponenten im Fahrzeug. Die Anzahl der Neuentwicklungen von MOST-basierten Geräten wächst kontinuierlich, u.a. weil durch die Einführung von MOST50 (50 Mbit/s) auch Anwendungen mit erhöhtem Bandbreiten-Bedarf möglich geworden sind, wie z.B. Video-Streaming. Hierfür benötigen die Entwickler entsprechende Werkzeuge, um etwaige Fehler in den Systemen schnell und effizient zu finden. Ein derartiges Werkzeug bietet jetzt die Möglichkeit MOST25-, MOST50-Netzwerke oder eine Kombination daraus zu analysieren.

Abgreifen und Darstellen von MOST-Daten

MOST (Media Oriented Systems Transport) ist heute der De-facto-Standard für die Vernetzung von Infotainment-Komponenten im Fahrzeug. Die Anzahl der Neuentwicklungen von MOST-basierten Geräten wächst kontinuierlich, u.a. weil durch die Einführung von MOST50 (50 Mbit/s) auch Anwendungen mit erhöhtem Bandbreiten-Bedarf möglich geworden sind, wie z.B. Video-Streaming. Hierfür benötigen die Entwickler entsprechende Werkzeuge, um etwaige Fehler in den Systemen schnell und effizient zu finden. Ein derartiges Werkzeug bietet jetzt die Möglichkeit MOST25-, MOST50-Netzwerke oder eine Kombination daraus zu analysieren.

Seit 2001 werden immer mehr Fahrzeuge mit MOST-Technologie ausgestattet, um die Infotainment-Komponenten wie z.B. die Head-Unit, CD-Wechsler oder Verstärker miteinander zu vernetzen. Traditionell arbeitet MOST mit 25 Mbit/s; die neue Bausteingeneration unterstützt bereits die doppelte Bandbreite. Es ist zu erwarten, dass die dadurch neu ermöglichten Applikationen zu einer, zumindest anfänglich, erhöhten Zahl von System-Fehlern in frühen Entwicklungsphasen führen. Außerdem bleibt abzuwarten, ob die Anwender auf die neue Technologie umschwenken oder über einen längeren Zeitraum MOST25 und MOST50 parallel verwenden. Hierbei könnte man sich die Verbindung eines MOST25-Netzwerkes mit einem MOST50-Cluster mittels einer MOST-MOST-Brücke vorstellen, was wiederum eine neue Herausforderung für die Fehleranalyse darstellt.

Aufgrund dieser neuen bzw. veränderten Ausgangsbedingungen hat die Firma SMSC vor dem Entwicklungs-Start für die neue Generation eines MOST-Analyse-Werkzeuges den Markt durch Befragungen und Diskussionen mit den Anwendern untersucht. Prinzipiell kann man aus den Ergebnissen dieser Umfrage die drei wesentlichen Haupteigenschaften ableiten:

  • Skalierbarkeit hinsichtlich Bandbreite, physikalischem Layer und der übertragenen Frames,
  • Flexibilität bei der Einbindung in die Test-Umgebung,
  • Erweiterbarkeit der Funktionen.

Um möglichst all diese und auch zukünftige Anforderungen bedienen zu können, hat die SMSC Europe GmbH mit dem OptoLyzer G2 30xx eine skalierbare, flexible und erweiterbare Plattform entwickelt, deren Eigenschaften im Folgenden näher betrachtet werden.

Anforderungen an Skalierbarkeit

Nachdem MOST50 als nächster Schritt in der Evolution der MOST-Technologie eingeführt wurde, sollte aus Anwendersicht ein MOST-Netzwerk-Analyse-Werkzeug selbstverständlich in der Lage sein, alle verfügbaren MOST-Bandbreiten zu unterstützen. Dabei ist ein durchgängiges Bedienkonzept von allen Anwendern als unabdingbar bewertet worden. Nur so kann ein reibungsloser Umstieg von MOST25 auf MOST50 ermöglicht werden. In diesem Zusammenhang sind folgende Szenarien für die parallele Verwendung von MOST25 und MOST50 denkbar:

  • Bei einem separaten Aufbau für MOST25 und MOST50 wechselt der Anwender je nach Bedarf zwischen spezifischer Analyzer-Hardware für die jeweilige Bandbreite oder adaptiert das Mess-System durch Austausch von Steckmodulen.
  • Bei einem Cluster-Aufbau für MOST25/50 wird eine MOST-MOST-Bridge zur Migration eines bestehenden MOST25-Systems in eine MOST50-Umgebung verwendet. Der Anwender kann hier die einzelnen Module schrittweise migrieren, ist aber darauf angewiesen, dass die Analyse-Werkzeuge beide Technologien gleichzeitig verarbeiten können.

Unterschiedliche Hardware für die verschiedenen MOST-Technologien (OptoLyzer OL3025o für MOST25 und OptoLyzer OL3050e für MOST50) erlaubt, durch Ethernet vernetzt, die PC-basierte Analyse von MOST25/50-Clustern. Beide OptoLyzer ermöglichen die Verwendung beider gültiger Bus-Frequenzen (44,1 kHz und 48 kHz) und können je nach Anwendungsfall sowohl als Timing-Master als auch als Slave-Device agieren.