Vorteile von Xenon-Scheinwerfern werden in Europa nicht erkannt

Laut einer Studie der Marktforscher von puls in Deutschland, Polen und Frankreich wird die Steigerung der Fahrsicherheit durch Xenon-Autolicht bei Autokäufern und -händlern auf dem europäischen Markt noch nicht erkannt.

In der Studie nennen nur sechs Prozent der Autohändler die Sicherheit als Vorteil von Xenon-Scheinwerfern. Bei den Autokäufern sind diese Anteile mit ein bis vier Prozent in den betrachteten Ländern noch geringer. Dabei ist hohe Fahrsicherheit eines der wichtigsten Motive beim Fahrzeugkauf. 61 Prozent der französischen und 66 Prozent der polnischen Händler geben Sicherheit als zentrales Kaufentscheidungskriterium ihrer Kunden für Xenon-Scheinwerfer an.

»Der oft nicht erkannte Zusammenhang von Fahrsicherheit und Xenon-Licht führt dazu, dass nur ein geringer Anteil der Autokäufer bereit ist, den dafür anfallenden Aufpreis von etwa 1000 Euro zu zahlen«, sagt Konrad Weßner, Geschäftsführer von puls. In Frankreich sind dies fünf Prozent, in Polen vier Prozent und in Deutschland sieben Prozent.

Die Studie von puls wurde im Auftrag von Light.Sight.Safety., einem Zusammenschluss der wichtigsten Autolicht-Hersteller erstellt. Ziel dieses Zusammenschlusses ist die Unfallreduzierung bei Nacht durch besseres Fahrlicht.

»Xenon bietet gegenüber herkömmlichem Halogen-Licht nicht nur eine dem Tageslicht ähnliche Helligkeit, sondern auch eine um 50 Prozent höhere Reichweite und fünffach längere Lebensdauer der Lampen«, erläutert Lex Krzyzanowski, Vorsitzender von Light.Sight.Safety., die Vorzüge von Xenon-Scheinwerfern.