Von Software-Firmen lernen

Der größte Teil der Innovationen der Elektrik/Elektronik im Auto sind vernetzte Systeme, deren Funktionen überwiegend durch Software umgesetzt werden. Dies bedingt nicht nur eine enge Zusammenarbeit zwischen OEM und Zulieferer, sondern verstärkt auch mit Software-Firmen. Anlässlich des 12. Fachkongresses „Fortschritte in der Automobil-Elektronik“ in Ludwigsburg erläuterte BMW-Bereichsleiter Elmar Frickenstein den Wertewandel vom Maschinenbau zur Informatik.

Der größte Teil der Innovationen der Elektrik/Elektronik im Auto sind vernetzte Systeme, deren Funktionen überwiegend durch Software umgesetzt werden. Dies bedingt nicht nur eine enge Zusammenarbeit zwischen OEM und Zulieferer, sondern verstärkt auch mit Software-Firmen. Anlässlich des 12. Fachkongresses „Fortschritte in der Automobil-Elektronik“ in Ludwigsburg erläuterte BMW-Bereichsleiter Elmar Frickenstein den Wertewandel vom Maschinenbau zur Informatik.

Als Beispiele für die zu realisierenden Innovationen nannte Frickenstein intelligente Fahrerassistenzsysteme, die Fußgänger und Verkehrsschilder erkennen und mit Infrarot-Kameras arbeiten sowie eine spezielle Mustererkennung benötigen, die wiederum professionelle Software erfordert. Auch bei den kommenden Infotainment-Systemen wird der Software-Aufwand steigen, weil die Navigation dreidimensional mit fotorealistischer Darstellung wird und deshalb mehr Grafik-Leistung nötig ist. Außerdem muss dafür Sorge getragen werden, dass mobile Geräte problemlos in das Auto-Kommunikationsnetz eingebunden werden können. Darüber hinaus ist es vorgesehen, das Auto mit einer breitbandigen Datenverbindung auszustatten, um auch im Fahrzeug die Vorteile des Internet nutzen zu können. Daneben werden solche schnellen Verbindungen auch für die Car-2-x-Kommunikation benötigt. Schließlich muss, um die CO2-Klimaziele zu erreichen, die elektronische Motorregelung weiter verbessert werden.