VDA: Verkehrslärm sinkt

Die Automobilindustrie hat durch moderne Fahrzeuge den Verkehrslärm deutlich reduziert.

Rechtzeitig zum "Internationalen Tag des Lärms" am 25.4. hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf die Minderung der Geräuschemissionen moderner Fahrzeuge hingewiesen.

Obwohl wegen der fortlaufenden Diskussion über CO2-Emissionen gerne ignoriert, hat der Lärmpegel ebenfalls großen Einfluss auf Gesundheit und Lebensqualität.

"Modere Motoren sind mittlerweile so leise", so der VDA, "dass die Geräusche, die beim Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn entstehen, dominieren." Zur Veranschaulichung: Ein Pkw aus dem Jahr 1980 ist genauso laut wie sechs moderne Pkw; ein Lkw, Baujahr 1980, erreicht sogar den Lärmpegel von 13 Neu-Lkw.

Um eine Reduzierung des Verkehrslärms zu erreichen, verbleiben, laut VDA, drei Bereiche:

  • Einsatz geräuschoptimierter Reifen.
  • Verbesserung der Qualität der Fahrbahnbeläge (hier kann die Lärmbelastung um bis zu 9 dB(A) verringert werden, was subjektiv einer Haliberung des Schalls entspricht).
  • Intelligente Verkehrsführung, wie optimierte Ampelschaltungen, um unnötige Beschleunigungsvorgänge zu vermeiden.