VDA: Die Zukunft des (Auto-)Radios ist digital

Angesichts ausstehender Entscheidungen bezüglich des Neustarts des digital-terrestrischen Hörfunks erklären ADAC, ARD, die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), Deutschlandradio, der Sendernetzbetreiber Media Broadcast sowie die beiden Industrieverbände VDA und ZVEI, dass sie weiter auf eine Digitalisierung des terrestrischen Hörfunks "DAB plus" hinarbeiten.

Die sieben Organisationen repräsentieren die Netz-, Endgeräte- und Programmanbieter sowie 17 Millionen automobile Radionutzer. Sie stellen damit klar, dass es aus ihrer Sicht im Radiomarkt zur schrittweisen Umstellung des heutigen terrestrischen analogen Hörfunks auf digitalen Hörfunk keine naheliegende zukunftsfähige Alternative gibt.

Nur mit dem geplanten Neustart des Digitalradios DAB plus ist es möglich, mit der rasanten Entwicklung des Informations- und Unterhaltungsbedürfnisses der Hörer auch in der mobilen Anwendung Schritt zu halten. Insbesondere für die Autofahrer als einer der größten Gruppen von Hörfunknutzern ist der Neustart des Digitalradios unverzichtbar, betonen VDA und ADAC. Nur so kann die heutige Kapazitätsbegrenzung bei der Übertragung von Verkehrsinformationen überwunden und eine optimale und erweiterte Versorgung der Autofahrer mit Warn- und Verkehrsinformationen gewährleistet werden.

Andere Übertragungstechnologien sind für die nahe Zukunft nicht als akzeptable Alternativen für die Autofahrer erkennbar. Daher hat sich die Automobilindustrie produktionstechnisch bereits seit Jahren eindeutig für den digital-terrestrischen Hörfunk als Übertragungsmedium der Zukunft entschieden und entsprechende hohe Entwicklungsinvestitionen getätigt.