Elektromobilität Vattenfall und Ladenetz.de öffnen wechselseitig Ladestationen

An Ladestationen von Vattenfall können auch Kunden von Ladenetz.de Strom tanken - und umgekehrt.

Roaming beim Stromtanken: Mit ihrer Ladekarte können Kunden von Vattenfall und Ladenetz.de jetzt auch die Stationen des Kooperationspartners nutzen – jeweils zu den individuellen Konditionen ihres Energieversorgers.

Die Kleinstaaterei gilt in Deutschland eigentlich als längst überwunden. Wer jedoch als Elektromobilitäts-Pionier auf deutschen Straßen unterwegs ist, wird schnell eines Besseren belehrt: Bei vielen öffentlichen Ladestationen handelt es sich noch um Insellösungen, die sich nur mit einer speziellen Kundenkarte nutzen lassen. Der Energieversorger Vattenfall und die Stadtwerkekooperation Ladenetz.de öffnen nun gewissermaßen die Schlagbäume und ermöglichen ab sofort ihren Kunden die gegenseitige Nutzung ihrer öffentlichen Ladestationen.

Die auf RFID-Technik basierenden Ladekarten funktionieren nun an allen Stationen der Kooperationspartner. Die Kunden laden jeweils zu den Konditionen ihres Energieversorgers. Die Abrechnung erfolgt intern zwischen den beteiligten Ladeinfrastrukturbetreibern. Entsprechende Stationen von Vattenfall sind in den Metropolregionen Berlin und Hamburg zu finden. Ladenetz.de bündelt die Ladeinfrastruktur von 27 Stadtwerken. Dazu gehören unter anderem die Stadtwerke München, die Energieversorgung Sylt sowie die Stadtwerke Jülich. Ladenetz.de ist eine Initiative der Smartlab Innovationsgesellschaft, einem Unternehmen der Stadtwerke Aachen, Duisburg und Osnabrück.