Umweltzonen: Erste Städte in Bayern, Hessen und NRW machen Ernst

Ab dem 1. Oktober 2008 machen auch mehrere Städte in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen Ernst bei den Umweltzonen. Nur noch Fahrzeuge mit einer Schadstoffplakette dürfen dann in den neu eingerichteten Umweltzonen fahren.

Wer ohne Plakette an der Scheibe erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) empfielt daher, die Plakette frühzeitig aufzukleben, bevor die Polizei die ersten »Plakettensünder« zur Kasse bittet.

Pflicht sind die Plaketten für alle Fahrzeuge in Kommunen mit ausgewiesenen Umweltzonen. In Bayern sind dies Augsburg, München und Regensburg (bereits seit 1. September), in Hessen Frankfurt am Main und in Nordrhein-Westfalen die Städte Bochum, Bottrop, Duisburg, Gelsenkirchen, Herne, Mühlheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen und Wuppertal.
 
Fahrverbote für viele Altfahrzeuge ohne Katalysator oder Partikelfilter lassen sich mit einer Nachrüstung umgehen, so die Experten der GTÜ. Dieser technische Eingriff bewirkt neben freier Fahrt in den Umweltzonen auch einen einmaligen Steuernachlass bei Dieselfahrzeugen und weiteren Steuervergünstigungen.