Umsatz mit MEMS-ESP-Senoren wird sich bis 2012 verdoppeln

Nach einer von iSuppli weltweit durchgeführten Studie wird sich der Umsatz mit in elektronischen Stabilitätsprogrammen (ESP) eingesetzten MEMS-Sensoren von 2006 bis zum Jahr 2012 verdoppeln.

Der weltweite Umsatz mit MEMS-ESP-Sensoren wird bis zum Jahr 2012 bis auf 725 Millionen Dollar anwachsen. Im Jahr 2006 lag dieser bei 378 Millionen Dollar. Bis zum Jahr 2012 soll auch die Anzahl ausgelieferter ESP-Komplettsysteme auf 47,7 Millionen Einheiten steigen. In diesem Jahr lief die Auslieferungsquote bei 23,1 Millionen Einheiten.

ESP-Systeme helfen Unfälle im Straßenverkehr zu verringern, indem sie beispielsweise Lenkfehler in engen Kurven oder bei abrupten Ausweichmanövern korrigieren. Laut einer Gerichtsentscheidung gilt in den USA für alle Fahrzeuge, die weniger als 4536 kg auf die Waage bringen, bis zum Jahr 2012 ESP-Pflicht, während Europa erst ab dem Jahr 2014 dies für alle Fahrzeuge (ohne Ausnahme) vorschreiben will.

Bis zum Jahr 2012 werden laut den Analysten von iSuppli 9 von 10 aller weltweit produzierter ESP-Systeme aus den USA oder Europa stammen. »Die letzen Gerichtsentscheidungen werden den ESP-Markt umgestalten, wodurch neue Möglichkeiten aber auch Risiken für die Zuliefererindustrie entstehen«, so Richard Dixon, MEMS Senior Analyst von iSuppli. »Schon in wenigen Jahren werden einige Newcomer in dieses Marksegment drängen und mit etablierten Zulieferern in Konkurrenz treten.«