Kondensatoren U.S. Department of Energy unterstützt Kemet

Kemet hat mit dem National Energy Technology Laboratory des U.S. Department of Energy (DOE) ein Abkommen unterzeichnet, nachdem das DOE Kemet finanziell unterstützt, um Kondensator-Technologien für Hybrid- und Elektroautos zu entwickeln. Das gemeinsame Investitionsvolumen beläuft sich auf 31,7 Mio. Dollar.

Das Investitionsvolumen von 31,7 Mio. Dollar setzt sich aus einem Förderdarlehen in Höhe von 15,1 Mio. Dollar, welches das DOE im vergangenen Jahr im Rahmen des "American Recovery and Reinvestment Act" bereitgestellt hat, und einer Beteiligung von 16,6 Mio. Dollar aus dem Hause Kemet zusammen. Laut Aussage des CEOs von Kemet, Per Loof, ist der Halbleiter-Spezialist dank dieser Unterstützung in der Lage, mit der Volumenfertigung von Kondensatoren in den Vereinigten Staaten zu starten, die für den Einsatz in Hybrid-Fahrzeugen und anderer alternativer Technologien ausgelegt sind. Zudem will Loof mit der Produktion von Folien- und Aluminium-Elektrolyt-Kondensatoren noch im Laufe des vierten Quartals dieses Jahres im Werk Simpsonville, South Carolina, beginnen. Im Zuge dessen sollen 110 neue Arbeitsplätze an diesem Standort geschaffen werden.

"Wir planen mit zwei Fertigungslinien bis Ende dieses Geschäftsjahres und in den folgenden zwei Geschäftsjahren sollen jeweils zwei weitere Linien hinzukommen", erläutert Loof. "Mit Hilfe des DOE-Programms hat Kemet die Möglichkeit, sich als ein Hauptanbieter im Markt für Automotive-Kondensatoren zu positionieren." Zu den bisherigen Kunden von Kemets Tantal-, Keramik-, Folien- und Elektrolytkondensatoren zählen Automobilzulieferer, wie Bosch, Continental, Delphi, Lear, Magneti Marelli, TRW und Visteon.