TÜV-Siegel für Brennstoffzelle von Proton Motor

TÜV SÜD hat zum ersten Mal weltweit sein Brennstoffzellen-Prüfsiegel für ein neues Modul der Proton Motor Fuel Cell GmbH auf Basis der Industrienorm DIN EN 62282-2 vergeben. Mit dem TÜ-SÜD-Oktagon für Brennstoffzellen werden Systeme ausgezeichnet, die besondere Anforderungen an die Sicherheit und die technische Reife erfüllen.

Mit der Zertifizierung des neuen flüssigkeitsgekühlten Modul PM 200 hat Proton Motor aus Puchheim bei München auch eine entscheidende Hürde auf dem Weg zur Serienproduktion genommen. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist in Zeiten knapper werdender fossiler Energiequellen auf dem Vormarsch. Nachteil bisher: Die Brennstoffzellenmodule wurden bisher in kleiner Stückzahl in Einzelfertigung hergestellt und waren deswegen teuer. Mit der neuen Baureihe wird nun die
automatisierte Fertigung möglich.

Dass in der Serienproduktion die Qualität genau so hoch ist wie bei einer Fertigung im Manufakturmaßstab, wurde nun durch die Zertifizierung des Stacks erarbeitet und sichergestellt. Dichtheitsprüfungen, Druckprüfungen, Einfrieren und Auftauen, das sind nur einige der Tests, die das
neue Modul bestehen musste.

Gabelstapler, Busse, Kommunalfahrzeuge, unterbrechungsfreie Stromversorgung, sind einige der Anwendungen, in denen die neue Baureihe PM 200 die benötigte Energie liefern soll. Das Modul wird
in Systemen mit 2 bis 20 kW Brennstoffzellenleistung zum Einsatz kommen und zeichnet sich durch seine gesteigerte Leistungsdichte, die Frostlagerfähigkeit und den automatisierungsgerechten Aufbau aus.

Für das Engagement und das technische Know-how hat »TÜV SÜD Industrie Service« ein eigenes Siegel für Zertifizierungen auf Basis der DIN EN 62282-2:2008-1 entwickelt. Die technischen Anforderungen entsprechen denen der internationalen Norm IEC 62282-2. Als weltweit erstes Produkt erhält das Modul PM 200 hierfür das TÜV-SÜD-Oktagon
für Brennstoffzellen.