TRW: zwei Systeme warnen vor Kollisionen

TRW stellt zwei vorausschauende Kollisionswarnungs-Systeme vor - Radar- oder Kamera-basiert.

Das Kamera-basierte System verwendet eine monokulare Videokamera, die hinter dem Rückspiegel montiert die vor dem Fahrzeug befindlichen Objekte erkennt. Im Falle eines drohenden Aufpralls kann das System die Warnmeldungen entweder akustisch oder optisch über das Kombiinstrument ausgeben. Das System lässt sich auch für Spurverlassenswarnungen aufrüsten, wodurch sich zwei Anwendungen mit ein und demselben System realisieren lassen.

Das Radarsystem verwendet einen 24-GHz-Radarsensor zur Erfassung der voraus liegenden Objekte oder Hindernisse. Dieses lässt sich nahezu überall an der Front des Fahrzeuges, oder auch unsichtbar hinter einer Abdeckung installieren. Da bei der Radar-Technik die relative Geschwindigkeit und der Abstand zu einem Hindernis sehr schnell detektiert werden, kann dieses System auch zur adaptiven Geschwindigkeitskontrolle eingesetzt werden. Außerdem ist die Radar-Messung relativ unempfindlich gegenüber schlechten Wetter- und Sichtverhältnissen. Das Kamera-basierte System hingegen kann durch tief stehende Sonne, starken Regen oder Schnee beeinträchtigt werden.

»Unsere Kollisionswarnungs-Systeme arbeiten mit nur einem einzelnen Radar- bzw. Bildsensor. Diese System können durch Vernetzung mit anderen Bussystemen und Sensoren, wie beispielsweise zur Messung von Giergeschwindigkeit, Raddrehzahlen, Lenkwinkel oder Gaspedalposition die meisten Unfallszenarien vorhersehen«, erklärt Peter Lake, Executive Vice President, Sales and Business Development bei TRW.

Vorausschauende Kollisionswarnsysteme sollen helfen, den Fahrer vor drohenden Aufprallen mit anderen Fahrzeugen oder stehenden Hindernissen zu warnen. Dabei wird der Fahrer entweder durch ein akustisches oder visuelles Signal, einen Bremsimpuls und/oder Straffen des Sicherheitsgurtes auf die drohende Gefahrensituation aufmerksam gemacht.