TRW: knapp eine Mrd. Dollar Verlust im 4. Quartal

TRW hat im vierten Quartal 2008 einen Umsatz von 2,8 Mrd. Dollar erwirtschaftet. Das entspricht einem Rückgang um 27,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Folge: Ein Nettoverlust (nach GAAP) von 946 Mio. Dollar oder 9,35 Dollar pro Aktie.

Im vierten Quartal 2007 konnte TRW noch einen Gewinn in Höhe von 56 Mio. Dollar oder 0,55 Dollar pro Aktie (einschließlich aller Umtauschrechte) verbuchen. Der Nettoverlust im viertel Quartal 2008 beinhaltet unter anderem Abschreibungen auf Firmen- und andere immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 787 Mio. Dollar, Restrukturierungskosten und Abschreibungen auf Anlagevermögen in Höhe von 81 Mio. Dollar sowie eine einmalige Netto-Steuerbelastung in Höhe von 4 Mio. Dollar. Der Nettoverlust im vierten Quartal 2008 (ohne Sonderposten) beträgt 74 Mio. Dollar oder 0,73 Dollar je Aktie, verglichen mit einem Nettogewinn in Höhe von 61 Mio. Dollar oder 0,59 Dollar pro Aktie in 2007.

Der Gesamtjahresumsatz 2008 stieg auf die Rekordhöhe von 15 Mrd. Dollar, was einer Steigerung von zwei Prozent oder 293 Mio. Dollar gegenüber 2007 entspricht. Für das Gesamtjahr 2008 ergibt sich ein Nettoverlust (nach GAAP) von 779 Mio. Dollar oder 7,71 Dollar pro Aktie, nach einem Nettogewinn von 90 Mio. Dollar oder 0,88 Dollar pro Aktie im Vorjahr.

Für das Geschäftsjahr 2009 rechnet TRW in Nordamerika mit einem Automobil-Produktionsvolumen von rund 9,3 Mio. und in Europa mit einem Volumen von rund 16,5 Mio. Einheiten. Im Vergleich zum Jahr 2008 bedeutet das einen Rückgang um 27 bzw. 20 Prozent. Basierend auf diesen Produktionsvolumina und den Wechselkurserwartungen, rechnet TRW mit einem Jahresumsatz zwischen 10,9 und 11,3 Mrd. bzw. mit 2,4 Mrd. Dollar im ersten Quartal 2009.

»Die Automobilindustrie steht vor außergewöhnlichen Herausforderungen, die aus den plötzlichen und umfangreichen Einschnitten in der weltweiten Automobilproduktion und der allgemeinen Wirtschaftsaktivität resultieren. Diese Herausforderungen spiegeln sich auch in den Quartalsergebnissen von TRW wider«, sagte John Plant, President und CEO von TRW. »Wir sind aber zuversichtlich, dass uns die bisherigen und zukünftigen Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Bedingungen helfen werden, diese Herausforderungen zu meistern und wieder zu wachsen, wenn sich die Lage in der Automobilindustrie stabilisiert.«