Toyoda: »Von Europa lernen«

In seiner ersten Rede als neuer Präsident stellt Akio Toyoda klar, dass Toyota in punkto automobiler Kultur noch viel von Europa lernen kann.

»Automobile spielen im Alltag der Europäer eine wichtige Rolle, sie lieben das Autofahren an sich. Ich hoffe, wir können Wege finden, diese Begeisterung auch auf andere Regionen der Welt zu übertragen«, erklärt Toyoda. In Europa, fügt der Enkel des Firmengründers an, gebe es viele wichtige Automobilhersteller, jeder mit einer eigenen Geschichte und starken Wurzeln in den jeweiligen Heimatländern. »Zwar hat Toyota in den letzten Jahren viel in die Umsetzung seiner europäischen Strategien investiert, doch wir müssen mehr tun, als nur den Absatz und die Marktanteile zu steigern.«

»Wir benötigen für Europa vielmehr ein Geschäftsmodell, mit dem wir uns von den Wettbewerbern abheben. Mit unserer Hybrid-Technologie verfügen wir über ein solches Unterscheidungsmerkmal. Durch die anstehenden strengeren Umweltvorschriften, werden wir den Fokus noch stärker auf Hybrid-Fahrzeuge legen – dies wird unsere Position in Europa stärken«, ist Toyoda überzeugt.

Akio Toyoda ist seit dem Jahr 1984 im Familienunternehmen beschäftigt und hat seitdem für die unterschiedlichsten Bereiche und Aufgaben Verantwortung getragen. Vor seiner Berufung zum Präsidenten des Unternehmens hatte er den Rang des Executive Vice President inne und war in dieser Position für das weltweit operative Geschäft, sowohl für den Vertrieb als auch für den Kundendienst zuständig. Außerdem leitete er das Produktmanagement und stand dem Internet-Geschäft von Toyota vor.