Timing-Modell und -Methodik schließen Lücke in AUTOSAR

Symtavision ist der AUTOSAR-Entwicklungspartnerschaft als Development Member beigetreten und wird seine Expertise in die Entwicklung eines Timing-Modells für AUTOSAR einbringen. Dieses Modell wird gemeinsam mit AUTOSAR-Partnern und -Mitgliedern entwickelt, darunter führende OEMs, Zulieferer und Institute.

Das Timing-Modell und die zugehörige Methodik sind notwendig, um zwei Kernziele von AUTOSAR zu erreichen: die zuverlässige Integration von Software-Komponenten verschiedener Hersteller auf einem Steuergerät sowie die optimale Verteilung von Software-Komponenten in einem Netzwerk von Steuergeräten.

Bisher hat AUTOSAR die notwendigen Funktions-APIs und Kommunikationsschichten standardisiert, jedoch enthält die AUTOSAR-Spezifikation kein Modell zur Erfassung der Einflüsse von Software-Komponenten-Integration und -Verteilung auf die Systemleistung und das Echtzeitverhalten.

Um diese Lücke zu schließen, sollen die existierenden AUTOSAR-Templates durch eine Timing-Sicht ergänzt werden, welche die Vorhersage, Analyse und Verifikation von ECU- und System-Timing während des gesamten Entwicklungsprozesses ermöglicht.

Im Rahmen der neuen Timing Subgroup in AUTOSAR WPII-1.2 bringt Symtavision seine Expertise in die Entwicklung dieser notwendigen AUTOSAR-Erweiterungen ein.

Ergänzt wird die Zusammenarbeit durch mehrere europäische Projekte im Bereich Timing. Das ITEA2-Projekt TIMMO, von Continental koordiniert und mit finanzieller Unterstützung der deutschen Partner durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), bringt OEMs, Tier-1-Zulieferer, Tool-Hersteller und Universitäten zusammen, um für verschiedene Automotive-Domänen eine Methodik für Timing- und Performanz-Design, Optimierung und Verifikation zu entwickeln und zu demonstrieren.