TargetLink generiert Code nach AUTOSAR 2.1

Die neue Version 2.3 des Code-Generators TargetLink von dSpace erzeugt Code, der konform ist mit der AUTOSAR-2.1-Spezifikation. Auch die Effizienz des automatisch erzeugten Codes wurde nochmals verbessert.

Die neue Version 2.3 des Code-Generators TargetLink von dSpace erzeugt Code, der konform ist mit der AUTOSAR-2.1-Spezifikation. Auch die Effizienz des automatisch erzeugten Codes wurde nochmals verbessert.

TargetLink 2.3 ist die neue Version des dSpace-Seriencode-Generators, der auf Basis von Matlab/Simulink- und Stateflow-Modellen automatisch C-Code erzeugt. Der generierte Code unterstützt den AUTOSAR-2.1-Standard (AUTomotive Open System ARchitecture) und trägt damit der steigenden Bedeutung von AUTOSAR bei der Entwicklung von Automobilelektronik Rechnung. Die Optimierungsund Analyse-Funktionen von TargetLink sind weiter verbessert worden, wodurch der von TargetLink 2.3 generierte Steuergeräte-Code eine noch höhere Effizienz bietet. Für maximale Flexibilität bei der Projektarbeit unterstützt TargetLink 2.3 gleich vier verschiedene Matlab-Releases: R2006a+, R2006b, R2007a+ und R2007b. Upgrades von Matlab sind damit möglich, ohne dass auf eine neue TargetLink-Version gewechselt werden muss, und umgekehrt sind Upgrades von TargetLink ohne notwendigen Matlab-Versionswechsel möglich.

TargetLink 2.3 unterstützt die AUTOSAR-Spezifikation 2.1 – zusätzlich zur Version 2.0 SP3 –, wobei insbesondere die Aspekte Messen und Applizieren im Fokus stehen. Eine erweiterte Export-Funktion für Software-Komponenten-Beschreibungen sowie eine erhöhte Code-Effizienz bei impliziter Sender/Receiver-Kommunikation sind ebenfalls in den neuen Seriencode-Generator implementiert. TargetLink 2.3 bietet zudem eine weitere Steigerung bei der Effizienz des generierten Serien-Codes, zum Beispiel bei der Ausführung von Simulink-Blöcken, die mit Vektorsignalen beschaltet sind.

Interblock-Optimierung des Codes

Der resultierende Code kann optional in Schleifen anstatt in einzelnen Anweisungen ausgeführt werden, was den ROM-Speicherbedarf deutlich reduziert. Dabei nutzt TargetLink auch Interblock-Optimierungstechniken und legt per Schwellwert fest, ab welcher homogenen Vektorsignalbreite die Blockoperationen in Schleifen gerechnet werden. Darüber hinaus wurden die Code-Optimierungen in TargetLink 2.3 mit Hilfe spezieller Analyse-Funktionen weiter ausgebaut mit der Zielvorgabe, überflüssige Zwischenvariablen einzusparen. Zudem wurde mit TargetLink 2.3 die Analyse verfeinert, mit der festgestellt wird, ob individuelle Blöcke in jedem Zeitschritt berechnet werden müssen. Das Resultat ist eine Einsparung an Laufzeit, da sich mehr Blöcke in bedingt ausgeführte Zweige verschieben lassen.

Weitere Verbesserungen im neuen dSpace-Tool TargetLink 2.3 sind beispielsweise eine optionale Code-Generierung für Tabellen ohne Map-Struktur sowie die Möglichkeit zur Umbenennung und Verschiebung eines Objektes im dSpace Data Dictionary bei einer gleichzeitigen Anpassung der Referenzen auf dieses Objekt. Abgerundet wird die neue Version 2.3 durch eine TargetLink-PIL-Simulationsunterstützung (PIL: Processor-in-the-Loop) für den Infineon-XC2000-Prozessor in Verbindung mit dem Tasking-Compiler.

Mittlerweile befindet sich die neue Version des Seriencode-Generators TargetLink 3.0 auf dem Markt. Sie bietet neue Funktionen, wie z.B. Blockset-Redesign für eine nahtlose Integration mit Drittanbieter-Werkzeugen, sorgt für mehr Produktivität und Durchgängigkeit im Entwicklungsprozess, erlaubt die Referenzierung von Modellen für die Entwicklung in großen Teams und unterstützt jetzt fünf verschiedene MatLab-Versionen.jk

Siehe auch:

AUTOSAR