Stromtankstellen: Renault und RWE kooperieren

Der Automobilbauer Renault und der Stromversorger RWE haben ein Abkommen zur Förderung der emissionsfreien Mobilität in Deutschland unterzeichnet. Ziel ist es, Elektrofahrzeuge als attraktive Alternative für deutsche Autofahrer zu etablieren und ein dichtes Stromtankstellennetz aufzubauen.

Die Renault-Nissan-Allianz will der führende Anbieter für Elektrofahrzeuge weltweit werden. Deutschland soll dabei einer der wichtigsten Märkte für Fahrzeuge mit Elektroantrieb werden. RWE ist einer der führenden Energieversorger Europas. Der Konzern baut bereits eine Infrastruktur mit Ladestationen in den wichtigsten deutschen Großstädten auf, die flächendeckend ausgedehnt werden soll.

Im Rahmen einer Pilotphase entstanden im Frühjahr 2009 die ersten Ladestationen in Berlin. Bis Ende Juni 2011 werden weitere Stromtankstellen in deutschen Großstädten errichtet. Ab Ende 2010 werden die ersten 100 Vorserien-Elektrofahrzeuge von Renault die neue Infrastruktur nutzen.

"Das Abkommen mit RWE stellt einen wichtigen Schritt für die Renault-Nissan Allianz dar auf dem Weg zu emissionsfreier Mobilität in Deutschland", erklärt Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender und CEO von Renault und Nissan.

"Mit dieser innovativen Partnerschaft begeben wir uns auf neues Terrain. Zusammen mit Renault wollen wir Elektrofahrzeugen in Deutschland zum Durchbruch verhelfen", bestätigt Dr. Jürgen Großmann, CEO von RWE.

Dies ist ein weiterer Schritt in Renaults Elektromobilitätsstrategie. Erst kürzlich bestätigte das "better place"-Projekt eine Bestellung von 100.000 Elektrofahrzeugen bei Renault-Nissan. Diese sollen in einem noch nicht genau festgelegten Zeitraum in Israel und Dänemark zum Einsatz kommen.