Startschuss für Forschungsinitiative Ko-FAS

Am 18. September gab Wirtschaftsminister Dr. Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg den Startschuss für die "Forschungsinitiative Ko-FAS - Kooperative Sensorik und kooperative Perzeption für die Präventive Sicherheit im Straßenverkehr". Ziel des Projekts ist es die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und Fahrzeugklassen zu steigern.

Innerhalb der Forschungsinitiative Ko-FAS Technologien werden Systeme und Komponenten erforscht, die den Verkehrsteilnehmern ein umfassendes Bild der Verkehrsumgebung bereitstellen. In Verbindung mit einer Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern sollen kritische Situationen frühzeitig erkannt und mit vorbeugenden Maßnahmen Unfallsituationen vermieden werden bzw. die Unfallfolgen abgeschwächt werden.

Die Forschungsinitiative Ko-FAS wird von 19 Firmen und Instituten getragen, die Finanzierung erfolgt zum Teil aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und zu einem anderen Teil aus Mitteln der Wirtschaftspartner.

Die Forschungsinitiative Ko-FAS besteht aus drei Verbundprojekten. Die Verbundprojekte Ko-TAG und Ko-PER beinhalten die Erforschung innovativer Verfahren der kooperativen Sensortechnologie zur präzisen Erfassung des Verkehrsumfeldes. Beide Verbundprojekte ergänzen sich, um aber Synergieeffekte nutzen zu können, werden im Verbundprojekt Ko-KOMP Methoden, Komponenten und Werkzeuge entwickelt und der durch kooperative Unfallschutzsysteme erzielbare volkswirtschaftliche Mehrwert erforscht. Durch die Verwendung von Technologien aus dem Bereich Car-to-Car-Kommunikation wird zwischen der Forschungsinitiative Ko-FAS und dem Forschungsprojekt simTD (Sichere Intelligente Mobilität Testfeld Deutschland), das "Car-to-Car" und "Car-to-Infrastructure" Kommunikation und ihre Anwendung in einem groß angelegten Feldtest erforscht und erprobt, ein informeller Austausch stattfinden, um einheitliche Kommunikationsstandards voranzutreiben.

Die Mitwirkenden der Forschungsinitiative Ko-FAS sind:

  • ACTS GmbH & Co. KG, Sailauf
  • BMW Forschung und Technik GmbH, München
  • carhs.communication GmbH, Alzenau
  • Continental Division Chassis und Safety, Frankfurt a.M.
  • Continental Safety Engineering International GmbH, Alzenau
  • Daimler AG, Sindelfingen
  • Delphi Delco Electronics Europe GmbH, Wuppertal
  • Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen, Erlangen
  • Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik, Berlin
  • Hochschule Aschaffenburg
  • IBEO Automobile Sensor GmbH, Hamburg
  • MAGNA Electronics Europe GmbH & Co. KG, Sailauf
  • Steinbeis Innovationszentrum, Lörrach
  • Technische Universität München
  • Universität Karlsruhe
  •  Universität Passau
  • Universität Ulm
  • Interdisziplinäres Zentrum für Verkehrswissenschaften, Würzburg
  • ZENTEC GmbH, Großwallstadt