Sicherheitsrichtlinien für Batterien in Elektrofahrzeugen

Underwriters Laboratories wird in Kürze neue Sicherheitsrichtlinien für Batterien in Elektroautos veröffentlichen. Diese werden dazu beitragen, potentielle Brandgefahren und weitere elektrische Risiken zu mindern und somit die allgemeine Sicherheit in Elektroautos zu verbessern. Die Risiken entstehen insbesondere durch den Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien, die eine Schlüsseltechnik für zukünftige Antriebskonzepte von Autos darstellen.

Underwriters Laboratories (UL), eine Unternehmen für Produktsicherheitstests und Zertifizierungen mit Stammsitz in den USA und deutschen Niederlassungen in Neu-Isenburg, München und Krefeld, wird eine Reihe von neuen Prüfungsrichtlinien für große Batterien in Elektroautos, "UL Subject 2580", veröffentlichen. Bevor diese Richtlinien als Standards etabliert werden können, werden sie einem Gremium von Konsumenten, Behörden, Aufsichtsämtern, Herstellern und anderen sachkundigen, interessierten Parteien vorgestellt.

"Es gibt eine Vielzahl von Faktoren in der Industrie, die das Ausmaß der Ausbreitung von Elektrofahrzeugen auf dem Markt bestimmen, wie beispielsweise Kosten, Leistung, und Sicherheitsrichtlinien für große Batterien." so Jeff Smidt, Global Manager von Underwriters Laboratories' Global Energy Business.

Obwohl "UL Subject 2580" noch nicht in Kraft getreten ist, haben Hersteller die Möglichkeit, ihre Produkte bereits jetzt nach diesen Richtlinien zertifizieren zu lassen. Gegenwärtig gibt es noch keine anderen Standards für die Prüfung von großen Batterien, wie sie in Elektroautos Verwendung finden.