Denso Sicherheit und Umwelt ganz oben auf der Agenda

Die Minimierung der CO2-Emissionen sowie die Senkung von Verkehrsunfällen stehen im Fokus der Entwicklung. Daher konzentriert sich Denso zum einen auf Effizienzverbesserungen in Diesel- und Benzinfahrzeugen, Start-Stopp-Systemen sowie Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Zum anderen fokussiert sich der Zulieferer auf die Entwicklung moderner Komponenten für aktive und passive Sicherheitssysteme, um dazu beizutragen, Autoinsassen und Fußgänger in Gefahrensituationen zu schützen.

Mit der weiter wachsenden Weltbevölkerung und dem schnell zunehmenden Verkehrsaufkommen werden nicht nur die Auswirkungen des Klimawandels und eine Sicherung unserer Energieressourcen zunehmend ernster, auch die Zahl der Verkehrsunfälle wird weltweit steigen. So wird bis 2020 eine Weltbevölkerung von 7,7 Milliarden Menschen erwartet. Fundierte Schätzungen gehen davon aus, dass die CO2-Emissionen zu diesem Zeitpunkt dreimal höher sein werden, als die Erde aufnehmen kann. Belastbare Studien prognostizieren für 2020 rund 1,4 Milliarden Fahrzeugbesitzer und gehen von rund zwei Millionen Verkehrstoten jährlich aus. Umwelt­aspekte und Sicherheit werden die globale Automobilindustrie in den nächsten Jahren weiterhin intensiv beschäftigen. Aus diesem Grund verdoppelt Denso bis 2020 seine Anstrengungen zum Schutz der Umwelt und zur Senkung von Verkehrsunfällen. Dabei entwickelt Denso beispielsweise immer leistungsfähigere Elektronikbauteile zur Serienreife, um eine sichere und umweltschonende automobile Gesellschaft für alle zu verwirklichen.

Diversifizierung der Antriebs­konzepte

Im Bereich der Umwelttechnologien werden Emissionsgrenzen für Fahrzeuge die Automobilindustrie dauerhaft beschäftigen. Hierbei unterstützen wir die Automobilhersteller insbesondere mit Lösungen, die den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen senken. Effizienzsteigerungen bei den Antriebskonzepten haben darauf einen besonders großen Einfluss. Unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten konzentrieren wir aber auch auf die Nutzung unterschiedlicher Energieressourcen und auf Technologien, die ein effizienteres Energiemanagement im gesamten Fahrzeug ermöglichen. Mit fortschreitender Entwicklung alternativer Kraftstofftechnologien wird sich die Automobilindustrie mit einer weiteren Diversifizierung der Antriebskonzepte und den unterschiedlichsten Hybrid-Kombinationen innerhalb eines Fahrzeuges auseinandersetzen müssen. In Verbindung mit der zunehmenden Modellvielfalt, die die Märkte fordern, und der weltweit steigenden Nachfrage nach bezahlbaren Klein- und Kleinstwagen bei anhaltendem Kostendruck sehen sich die Automobilhersteller mit einer enormen Komplexität konfrontiert. Hier sind wir als Zulieferer gefordert, möglichst schnell Produkte zu entwickeln, die modell- und antriebsübergreifend in die Serie gebracht werden können.

Denso hat auf unterschiedlichen Gebieten viele einzigartige Technologien entwickelt. Mit unserem Know-how und der Entwicklungskompetenz in dieser Bandbreite sind wir bestens aufgestellt, um solche Produkte zu entwickeln. Dabei konzentrieren wir uns auf Effizienzverbesserungen in Diesel- und Benzinfahrzeugen, Start-Stopp-Systemen sowie Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Und um jedes Fahrzeug so energieeffizient wie nur möglich zu machen, arbeiten wir zudem daran, Technologien des Antriebsstrangs, Wärmemanagements, elektrische, elektronische sowie Informationstechnologien miteinander zu verschmelzen. Mit diesem Ansatz wollen wir eine maximale Kraftstoffeffizienz bei höchsten Sicherheits- und Komfortstandards erreichen.

Verbesserte Kraftstoffeffizienz von Verbrennungsmotoren

Denso setzt auf die Kombination unterschiedlicher Entwicklungen, um das CO2-Einsparungspotenzial von Verbrennungsmotoren auszuschöpfen. So haben wir im Bereich der Dieselfahrzeuge im vergangenen Jahr ein Common-Rail-System mit einem Einspritzdruck von 2.500 bar (Bild 1) vorgestellt, das mit einem elektronisch gesteuerten Einspritzsystem kombiniert ist. Die sogenannte intelligent-Accuracy Refinement Technology („i-ART“) ist das weltweit erste geschlossene Regelkreissystem seiner Art (Bild 2). Basierend auf einer Rückmeldung des Einspritzdruckes durch die Injektoren, passt es die Menge und den Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung automatisch dem jeweils optimalen Sollwert an und sorgt so auch für einen geringeren Aufwand bei der Motorkalibrierung. Die Kombination des 2.500-bar-Systems mit i-ART erfüllt nicht nur die Anforderungen der Euro-6-Abgasnorm für Dieselfahrzeuge, sondern sorgt auch für eine Verbesserung der Kraftstoffeffizienz um bis zu zwei Prozent. Mit einem 3.000-bar-Diesel-Common-Rail-System werden wir die Effizienz von Dieselmotoren weiter verbessern. Auch bei Benzinern arbeiten wir an der Optimierung von Einspritz- und Zündsystemen. Bei Verbrennungsmotoren werden künftig aber auch völlig neue Verbrennungstechniken erforderlich sein. Daran arbeiten wir bereits.