Sensorsignale schnell aufbereitet

<p>ZMD stellt unter der Bezeichnung ZMD31150 einen schnellen Baustein zur Aufbereitung von Sensorsignalen in Automotive-Anwendungen vor.

ZMD stellt unter der Bezeichnung ZMD31150 einen schnellen Baustein zur Aufbereitung von Sensorsignalen in Automotive-Anwendungen vor. Er verstärkt die Sensorsignale eines Messwertaufnehmers in Brückenschaltung und korrigiert dabei Messfehler wie Offset, Nichtlinearität und Temperaturdrift.

Ein integrierter PGA mit einem Verstärkungsfaktor von 420 gewährleistet hohe Empfindlichkeit, der integrierende 16-bit-A/D-Wandler bewältigt Abtastraten bis maximal 7,8 kHz. Das Gesamtsystem liefert somit eine Analogbandbreite von 4 kHz. Den Temperaturgang des Messwertaufnehmers kompensieren interne oder externen Temperatursensoren.

Neben der so erzielbaren höheren Genauigkeit des Sensor-Ausgangssignals lassen sich auch Einspareffekte durch die Verwendung einfacherer und damit preiswerterer Sensoren erzielen.

Für die Signalaufbereitung ist ein interner digitaler Signalprozessor (DSP) zuständig, auf dem ein Korrekturalgorithmus läuft. Dieser arbeitet mit Kalibrierkoeffizienten, die im integrierten EEPROM des ZMD31150 gespeichert sind. Das EEPROM bietet Platz für kundenspezifische Daten wie Seriennummern. Gesteuert wird der Kalibriervorgang von einer PC-Software, die mit dem ZMD31150 über dessen serielle Schnittstelle kommuniziert.

Nach der Sensorkalibrierung profitieren die Anwender von Geschwindigkeits- und Genauigkeitsvorteilen und sparen zugleich Kosten ein gegenüber der klassischen Kalibrierung mit Laser-Abgleich oder mit externen Bauelementen.

Entwickelt wurde der ZMD31150 für Sensor-Anwendungen in Fahrzeugen wie Treibstoffeinspritzung, ABS, Servolenkung, Regelung der Luftzufuhr zum Motor, Überwachung des Tankinhalts, Klimaanlagen und Systeme zur Erkennung von Größe und Gewicht des Beifahrers (Occupant Classification).


ZMD AG
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