Sensorinterface-Familie mit integrierter MCU

SensorDynamics bringt die Ein-Chip-Sensorinterface-Familie SD400 auf den Markt. Die Bausteine verfügen über analoge Eingangsstufen, die für den Anschluss diverser Sensorentypen optimiert und für sicherheitsrelevante Anwendungen geeignet sind.

Für die Prototypen-Fertigung bietet SensorDynamics auch ein Toolkit zur Konfiguration des Analogteils und der Firmware-Entwicklung an. Dazu werden die SD400-Interface-Bausteine mit E²PROM geliefert, die die Entwicklung und Ausführung der Software direkt auf dem SD400 ermöglicht. Auf Wunsch ist auch eine komplette Firmware zum Test beim Kunden verfügbar. Im Endprodukt wird für höhere Zuverlässigkeit der E²PROM durch ein Metallmasken-ROM ersetzt.

Die SD400-Familie umfasst derzeit zwei Chip-Versionen. Die erste Version besitzt eine Schnittstelle für Wirbelstrom-Sensoren zur kontaktlosen Distanzmessung. Neben dem Chip und einigen passiven Bauteilen ist für die Applikationsschaltung nur eine als Sensor dienende Spule notwendig, mit der die Distanz zu einem metallischen Gegenstück bestimmt werden kann. Dieses Messsystem ist für raue Umgebungsbedingungen mit Temperaturen bis 150 °C geeignet.

Die zweite Version hat zwei differenzielle Eingangskanäle. An jeden Kanal lässt sich ein Sensor in Wheatstone-Brückenschaltung direkt anschließen. Typische Anwendungen sind AMR- und GMR-Sensoren, piezoresistive Drucksensoren, Flusssensoren mit Thermoelementen und Dehnungsmessstreifen. Eine weitere Anwendung ist das Batterie-Management, da hier Strom- und Spannungswerte simultan bei hoher Rate erfasst werden müssen. Beide Versionen bieten verschiedene Schnittstellen wie PWM, LIN, SPI oder UART.