Semcon passt deutsche Standorte der Krise an

Aufgrund der momentanen angespannten Lage bei GM und BMW hat Semcon die Entwicklungs- und Produktionsflächen seiner Standorte Rüsselsheim und München reduziert. Über mögliche Entlassungen wurde bis dato nichts bekannt.

Die anderen Semcon-Standorte in Deutschland weisen ein anhaltend stabiles Wachstum auf und bleiben demnach von solchen Maßnahmen verschont. Die Anpassung der beiden Standorte kostet Semcon rund 3,8 Mio. Euro. Für den zuvor vollzogenen Personalabbau an den Standorten in Schweden werden ebenfalls knapp 3,8 Mio. Euro fällig. Diese beiden Maßnahmen werden sich negativ auf die Ergebnisse des 4. Quartals auswirken.

»Die Automobilkrise zieht weiter ihre Kreise und es ist sehr schwer abzuschätzen, wie sich die Lage noch entwickeln wird. Trotzdem bleiben wir in punkto Neuentwicklungen weiter am Ball. Aber es sieht so aus, als würden wir im 1. Quartal 2009 weitere Personalkürzungen vornehmen müssen, da einige unserer Hauptkunden immer mehr Personal entlassen«, erklärte Kjell Nilsson, CEO von Semcon, die Schritte des schwedischen Automobilzulieferers.