Startup Inkubator-Programm von VW Sechs Mobilitäts-Teams tüfteln in Gläserner Manufaktur

Zugang zum Future Mobility Incubator mitten in der e-Golf Montage.
Zugang zum Future Mobility Incubator mitten in der e-Golf Montage.

In der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen startet das neue Startup Inkubtor-Programm mit sechs Mobilitäts-Teams. Die Teams haben 200 Tage Zeit, um aus ihren Ideen marktreife Mobilitäts-Produkte oder -Services zu entwickeln.

Die teilnehmenden Startups sind Experten für Big Data und werten Verkehrsdatenströme im Stadtbereich aus. Sie planen den beschleunigten Ausbau von Ladesäulen, neue Car-Sharing-Modelle, Parkplatz-Navigation und neue und umweltfreundliche Logistik-Lösungen, die den Verkehr in den Innenstädten reduzieren sollen.

Neben den Mobilitätsexperten von Volkswagen werden die Startup-Teams vom Ideation:Hub der Konzern-IT sowie Experten aus dem SpinLab – The HHL Accelerator-Programm der HHL Leipzig Graduate School of Management – und von der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden unterstützt.

Die sechs Teams haben sechs Monate Zeit

Für sechs Monate ziehen die Gründerteams – umgeben von der Fertigungslinie des e-Golf – auf zwei Etagen in der Gläsernen Manufaktur ein. Bereits nach drei Monaten müssen sie ihre ersten Ergebnisse präsentieren. Anschließend sollen die Startups ihre Ideen in Dresden zur Marktreife entwickeln.

Weitere Teams sollen Anfang 2018 in die Manufaktur einziehen. Der Inkubator richtet sich dabei gezielt an gründungswillige Studenten und Wissenschaftler. Teil des Inkubator-Programms ist eine finanzielle Unterstützung von Volkswagen Sachsen in Höhe von 15.000 Euro pro Startup.

Zusätzlich bietet die Gläserne Manufaktur im Rahmen des Programms eine Betreuung durch Mentoren und Coaches, eine attraktive Arbeitsumgebung in der Manufaktur, eine IT-Infrastruktur, Kontakt zu Forschern, Entwicklern, Mobilitätsexperten und Entscheidern von Volkswagen sowie Beratung durch die Sächsische Aufbaubank (SAB). Außerdem soll wird durch das Programm die Nähe zur Startup-Szene gesucht. Die Landeshauptstadt Dresden unterstützt das Programm finanziell als auch personell, u.a. beim Wohnen.