Elektromobilität Schneider Electric fördert Infrastrukturprojekte

Rada Rodriguez, Country Präsidentin Schneider Electric Deutschland.

Im Rahmen eines Pilotprojektes hat der Energie-Spezialist Schneider Electric 135 Ladestationen im französischen Straßburg installiert, die ein sicheres Laden von unterschiedlichen batteriebetriebenen Fahrzeugen innerhalb eines Smart Grids ermöglichen.

"Die Zukunft gehört dem Elektroauto", schallten die Spitzen der deutschen Automobilindustrie beim Gipfel für alternative Antriebstechnologien in Berlin. Doch während in Sachen Antriebs- und Batterietechnologie schon viel versprechende Ergebnisse präsentiert werden konnten, sind in anderen Bereichen noch viele Fragen offen. So debattieren Experten, wie sich die Stromversorgung der ökologischen Fahrzeuge in allen Regionen des Landes sicherstellen lässt. Eine Lösungsmöglichkeit hierfür ist bei unseren französischen Nachbarn zu sehen: Im Rahmen eines Pilotprojekts hat Schneider Electric die Stadt Straßburg mit 135 intelligenten Ladestationen ausgerüstet. Die Geräte erlauben das sichere "Betanken" von unterschiedlichen batteriebetriebenen Fahrzeugen und arbeiten in einem so genannten Smart Grid. Darüber lässt sich Strom aus erneuerbarer Energie gezielt abrufen. Durch die eingebaute Telekommunikationstechnik sind die Stationen zudem in der Lage, Autofahrer jederzeit über verfügbare Anlaufpunkte und den Aufladezustand zu informieren. So kann beispielsweise eine SMS darüber aufklären, dass die Fahrt mit voller Batterie weitergehen kann.

"Wenn wir den Elektroautos in Deutschland eine Chance geben wollen, müssen wir auch über das Management von Energie und natürlich auch über Abrechnungsmodelle reden. Nur dann sind die neuen Fahrzeuge auch wirklich mobil", erläutert Rada Rodriguez, Country Präsidentin Schneider Electric Deutschland. "Einfach nur ein Stromkabel in die Garage ziehen - so trivial ist das Thema leider nicht." Daher ist vielmehr ein ganzheitlicher Ansatz gefordert, der Fahrzeuge und Infrastruktur gleichermaßen berücksichtigt und zudem die Nutzung erneuerbarer Energien vorsieht. Frankreich ist dabei auf einem guten Weg: Dort startete unlängst ein groß angelegtes Projekt der französischen Agentur für Umwelt und Energie-Management. Kern der mit 6,5 Mio. Euro geförderten Initiative sind 100 Elektrofahrzeuge von Renault und Nissan, die im Departement Yvelines von ausgewählten Teilnehmern im Alltag getestet werden. Ein wichtiger Faktor ist dabei die problemlose Verfügbarkeit von Strom. Eben deshalb ist ein umfangreiches Netz aus Ladestationen zu Hause, am Arbeitsplatz, in Parkhäusern und öffentlichen Straßen ein elementarer Bestandteil des Projekts. Federführend bei der Schaffung der Infrastruktur war auch hier der Automatisierungs- und Energie-Spezialist Schneider Electric.