Rücker: Positives EBIT im ersten Halbjahr 2009

Trotz erheblich belasteter Auftragslage und dem damit verbundenen Geschäftsrückgang konnte Rücker im ersten Halbjahr 2009 ein positives operatives Ergebnis (EBIT) erzielen. Der Jahresüberschuss nach Steuern und Zinsen liegt aber im negativen Bereich.

Dank eines umfassenden Maßnahmenbündels, das der Vorstand von Rücker bereits frühzeitig eingeleitet hat, konnte die börsennotierte Ingenieursgesellschaft die Ergebnislage stabilisieren. Das Maßnahmenpaket umfasst neben der Optimierung der Personal- und Fixkosten auch Strukturverbesserungen und Kurzarbeit.

Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen konnte Rücker ein positives EBIT erzielen, dass jedoch mit 244.000 Euro deutlich geringer als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (5 Mio. Euro) ausfällt. Nach Steuern und Zinsen weist der Jahresüberschuss aber ein Minus von 272.000 Euro, im ersten Halbjahr des Jahres 2008 lag dieser mit 2,9 Mio. Euro noch im positiven Bereich.

Der Umsatz ging im ersten Halbjahr 2009 um 25 Prozent auf 66,7 Mio. Euro nach noch 88,9 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2008 zurück. Dabei war das Auslandsgeschäft mit einem Rückgang von 36 Prozent deutlich stärker betroffen als die inländischen Niederlassungen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde auf Grund von Projektverschiebungen und Kapazitätsanpassungen bei Subunternehmen um 17,8 Prozent auf 2103 Beschäftigte verringert.

»Die Vielfalt der geplanten neuen Modelle in der Automobilindustrie können bald zu einem deutlichen Anstieg des Geschäftsvolumens führen. Außerdem haben wir bereits strategische Maßnahmen zur Diversifikation des Unternehmens und einem damit verbundenen Ausbau unserer Geschäftsfelder eingeleitet«, sieht Wolfgang Rücker, Vorstandsvorsitzender von Rücker, gute Chancen zur Verbesserung der Auftragslage.