Proton Motor/Deutsche Mechatronics: Serienfertigung von Brennstoffzellen-Systemen

Proton Motor und Deutsche Mechatronics haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um mittelfristig die Serienfertigung von Brennstoffzellen-Systemen einzuleiten.

Proton Motor hat sich zum Ziel gesetzt, Brennstoffzellen-Hybridantriebe noch vor den großen Automobilherstellern zur Serienreife zu führen. Einen großen Schritt in diese Richtung hat der Brennstoffzellen-Spezialist nun mit der Unterzeichnung des Rahmenvertrags über die Zusammenarbeit mit Deutsche Mechatronics getan, wo die Brennstoffzellensysteme von Proton Motor in Serie gefertigt werden sollen.

Hierfür soll die Kapazität bei Einschichtbetrieb sukzessive auf bis zu 5000 Einheiten pro Jahr ausgebaut werden. Der Exklusivertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren regelt die allgemeine Zusammenarbeit zwischen den beiden Kooperationspartnern, die Serienabrufe und Stückzahlen sowie die Umlage des Investments in der Fertigung. Die Serienfertigung wird ausschließlich in Deutschland mit modernster Fertigungstechnik stattfinden, was eine Produktqualität »Made in Germany« garantiert. Ein hoher Automatisierungsgrad garantiert zudem eine termingerechte Produktion. Folglich unterstützt die Deutsche Mechatronics Proton Motor als Dienstleister dabei, seine Produkte schneller am Markt platzieren zu können.

»Wir freuen uns, als flexibler Fertigungspartner Proton Motor dabei unterstützen zu können, eine Zukunftstechnologie zur Marktreife zu führen«, erklärt Dr. Karlheinz Sossenheimer, Geschäftsführender Gesellschafter bei der Deutschen Mechatronics. »Mit der Deutschen Mechatronics haben wir einen Fertigungspartner gefunden, der uns bei der Industrialisierung unserer Produkte unterstützt«, kommentiert Thomas Melczer, CEO von Proton Motor, die Vertragsunterzeichnung. »In jüngster Zeit ist die Nachfrage nach Hybrid-Systemen stark gestiegen. Das stimmt uns äußerst positiv für die Zukunft der Serienfertigung.«