Projekt »Active Safety Car« gestartet

Ein Konsortium Wuppertaler Unternehmen unter der Federführung von Delphi startet das Projekt »Active Safety Car«, das die Sicherheit der Fußgänger verbessern soll, indem es diese per Kamera und Radar als Hindernisse erkennt. Innerhalb von drei Jahren soll das System vor der Serienreife stehen.

Dieses System soll per Kamera und Radar Hindernisse nicht nur erkennen und an das eigene, sondern auch an andere Fahrzeuge weiterleiten. Ein Vorgang, für den große Rechenkapazitäten benötigt werden. Grundsätzlich geht die Branche davon aus, dass gerade die Sicherheitsaspekte rund um das Auto weiterhin einen Wachstumsmarkt darstellen.

Das Konsortium hat sich im NRW-EU-Ziel-2-Wettbewerb durchgesetzt und erhält bei einem Gesamtvolumen von rund 3,5 Millionen Euro Fördergelder in Höhe von 1,6 Millionen Euro für drei Jahre ab 2009. Die Förderung ist für die 1200 Mitarbeiter am Standort Wuppertal eine Bestätigung ihrer F+E-Leistungen der vergangenen Jahre und dient der Sicherung des Standortes gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen.

Denn auch Delphi hat seine Kapazitäten an die gesunkene Marktnachfrage anpassen müssen, weshalb  im Kunden-Technologie-Zentrum Wuppertal seit Januar die Arbeitszeit um 20 Prozent reduziert und Kurzarbeit eingeführt worden ist. Bereits Ende 2008 wurde die Weihnachtsruhe um eine Woche ausgedehnt. Das Projekt »Active Safety Car« hat allerdings keinerlei Auswirkung auf die Kurzarbeit.  

Das Konsortium des Projektes setzt sich wie folgt zusammen:

  • Delphi (Federführung)
  • Bergische Universität (Algorithmen)
  • Ceteq (Software und Qualitätsmanagement)
  • Maschinenbau-Kooperation-Wuppertal (Kamerasysteme, Kalibrierung, Vorarbeiten zur Serienfertigung)
  • Riedel (Auto-zu-Auto-Kommunikation und Bandbreite)
  • Wirtschaftsförderung (Administration und Messe-Vorbereitung)
  • Volkswagen