Internationalisierung Preh will mit Elektromobilität wachsen

Der Automobilzulieferer Preh hat für das erste Quartal 2011 gute Zahlen vorgelegt und weiteres Wachstum prognostiziert. Neben den klassischen Preh-Themen Bedienung und Sensorik, soll v.a. das Thema Elektromobilität künftig den Umsatz nach oben treiben.

Gut 30 Prozent konnte Preh im ersten Quartal, verglichen mit dem ersten Quartal 2010, beim Umsatz zulegen und auch die Krise der Jahre 2008/2009 hatte Preh schon schadlos überstanden: "Seit 2003 haben wir unseren Automotive-Umsatz von 169 Mio. EUR bis zum Jahr 2010 auf 343 Mio. EUR mehr als verdoppelt. Selbst die große Branchenkrise 2008/2009 konnte uns von unserem nachhaltigen Wachstumskurs nicht abbringen. Preh ist in den vergangenen sieben Jahren um durchschnittlich 10,6 Prozent p.a. gewachsen. Zusammen mit unserem neuen Mehrheitsgesellschafter Joyson werden wir diesen Wachstumstrend nicht nur fortsetzen, sondern weiter beschleunigen", erläutert Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der Preh GmbH.

Roesnick sieht dabei die innerhalb der letzten Jahre verfolgte Internationalisierungsstrategie als wesentlichen Erfolgsfaktor, weshalb Preh noch im Sommer 2011 ein zweites Werk im mexikanischen Monterrey in Betrieb nehmen wird.

Neben der Internationalisierung arbeite Preh zudem aber auch an einer Ausweitung des Produktportfolios. So hat man seit kurzem ein Steuergerät für das Batterie-Management von Elektrofahrzeugen im Angebot, mit dem man bereits ein erstes Serienprojekt bei einem deutschen OEM gewinnen konnte.