Photo-IC als Helligkeitssensor

Die NaPiCa-Serie von Panasonic enthält auf Silizium-Basis arbeitende, miniaturisierte Helligkeitsdetektoren. Das Unternehmen entwickelte dafür eigens ein Photo-IC, das aus einer Photodiode und einem integrierten IC zur Signalverarbeitung besteht.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Photodioden wird - infolge des inneren Photoeffektes - der auf dem pn-Übergang entstehende Photostrom durch den "built-in"-Photostromverstärker so verarbeitet, dass ein linear verstärktes Stromsignal in Abhängigkeit von der einfallenden Lichtleistung am Ausgang anliegt. Aufgrund der Materialeigenschaften der Photodiode und eines optischen "built-in"-Filters entspricht die spektrale Empfindlichkeit des Photo-ICs weitgehend der des Auges. So sind die NaPiCa-Sensoren speziell als photoelektronische Wandler für die Messung des Umgebungslichts (im sichtbaren Bereich) geeignet.

Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Produktvarianten: die SMD-Bauform und die in eine Leiterplatte einlötbare Bauform. Während die SMD-Variante für die Integration in PDA, Handy und LCD-Display besonders geeignet ist, bietet sich die Leiterplatten-Variante zum Einbau z.B. in Leuchten und Bewegungsmeldern an. Die Betriebsspannung der NaPiCa-Serie liegt zwischen 1,5 und 6 V(DC). Die Arbeitstemperatur des Sensors liegt zwischen -30 und +85 °C.

Die SMD-Variante misst 3,2 x 2 x 1 mm und zählt zu den kleinsten Baugrößen bei vergleichbarer Signalempfindlichkeit bzw. Photostromstärke.

Unter anderem zählen die automatische Lichtsteuerung bei Fahrrad- oder Autolicht sowie die automatische Steuerung von Rollläden und Jalousien bei Sonne oder Dämmerung im Haus und Gebäudemanagement zu den typischen Anwendungsbereichen für diesen Helligkeitsdetektor.


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