Elektromobilität Oerlikon und Continental entwickeln Motor-Getriebesysteme für HEVs

Von links nach rechts: Paolo Mantelli, Leiter Automotive Transmissions, Paolo Ramadori, Chairman & CEO (beide Oerlikon), Ralf Schmid, Leiter Forschung und Entwicklung sowie Uwe Lehmann, Senior Manager Advanced Purchasing (beide Continental Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle, Powertrain Division)
Von links nach rechts: Paolo Mantelli, Leiter Automotive Transmissions, Paolo Ramadori, Chairman & CEO (beide Oerlikon), Ralf Schmid, Leiter Forschung und Entwicklung sowie Uwe Lehmann, Senior Manager Advanced Purchasing (beide Continental Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle, Powertrain Division)

Oerlikon und Automobilzulieferer Continental arbeiten ab sofort bei der Entwicklung und Vermarktung von integrierten Motor-Getriebesystemen in Hybrid- und Elektrofahrzeuge zusammen. Ziel: die Effizienz elektrifizierter Antriebe durch eine aufeinander abgestimmte Optimierung von Elektromotor und Getriebe weiter zu steigern.

Bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen ist Energieeffizienz eines der wesentlichen Entwicklungsziele. Der Weg dorthin führt über Gesamtsysteme mit optimierten Wirkungsgraden. Heißt, dass der elektrische Pfad für sich genommen auf Effizienz getrimmt werden muss. Die elektrische Energie wird zum Beispiel noch besser in Vortrieb umgesetzt, wenn die Spreizung des Getriebes sowie dessen Zahl und Lage der Schaltpunkte genau auf die Kennwerte des Elektromotors abgestimmt sind. Gleichzeitig sinken die Systemkosten sowie das Systemgewicht. Im Zentrum dieser Zusammenarbeit steht deshalb, die Kompetenzen beider Unternehmen schon zu Beginn der Produktentwicklung zusammenzuführen. Oerlikon Graziano bringt dabei sein Know-how in der Entwicklung, Produktion und Auslegung von mechanischen Hochleistungsgetrieben sowie der entsprechenden Controller-Software ein. Continental verfügt mit der Division Powertrain über Expertise im konventionellen, hybridisierten und vollelektrischen Antrieb von Pkws. Zusammen wollen beide Unternehmen einen durchgängig systemischen Ansatz erreichen. Neben der Entwicklung umfasst das Abkommen auch die Vermarktung der integrierten Motor-Getriebesysteme. Fallweise wird entschieden, welcher Kooperationspartner die Rolle des Systemlieferanten übernimmt.