Neue Ideen fürs Auto – aber nicht von den Herstellern

Branchenfremde Ideen, die sich auf das Auto übertragen lassen. Dafür gibt es jetzt den „Innovationswettbewerb Non-Automotive“ (IW-NA). Dahinter stehen große Auto-Hersteller, die bislang unbekannte Ideen oder Produkte suchen.

So haben sich Hersteller wie BMW, DaimlerChrysler, Ford, MAN, Mazda, Porsche, Volkswagen oder Magna Steyr zusammengetan, um diesen branchenübergreifenden Ideen-Wettbewerb zu starten. Der Initiator ist das Network of Automotive Excellence (NoAE).

Der Zweck des Wettbewerbs besteht darin, Idee oder Produkte zu finden, die sich außerhalb der Automotive-Branche bewährt haben. Sie müssen nur ein Transferpotential für die Automobil-Industrie bieten.

„Es gibt viele interessante Lösungen und Produkte, die in anderen Branchen sehr erfolgreich sind und die sich auch für die Automotive-Branche und das Automobil hervorragend eignen“, sagte Michael Witte von der euro engineering AG, welche die Koordination des Wettbewerbs betraut. Der IW-NA soll es branchenfremden Unternehmen außerdem erleichtern, die Aufmerksamkeit der Automobilindustrie auf sich zu lenken, so Witte weiter.

Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort und endet am 11. Mai. Die 50 besten Vorschläge werden auf dem 1. Würzburger Automobilgipfel am 15. Juni präsentiert.