Motortreiber: Umweltfreundlich, schnell und robust

In einem Mittelklasse-Pkw findet man heute etwa 50 kleinere Elektromotoren – mit steigender Tendenz. Hier eröffnen hochintegrierte, schnell schaltende Motorsteuerung-ICs mit PWM-Unterstützung ein großes Energiesparpotential mit entsprechender Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

In einem Mittelklasse-Pkw findet man heute etwa 50 kleinere Elektromotoren – mit steigender Tendenz. Hier eröffnen hochintegrierte, schnell schaltende Motorsteuerung-ICs mit PWM-Unterstützung ein großes Energiesparpotential mit entsprechender Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Die neue, RoHS-konforme Novalith-IC-Familie von Infineon (www.infineon.com) unterstützt PWM-Applikationen mit Frequenzen bis zu 25 kHz für Motorantriebe mit Strömen bis 70 A. Sie kombiniert drei separate Chips in einem Gehäuse: einen p-Kanal-MOSFET (High-Side), einen n-Kanal-MOSFET (Low-Side) und ein Treiber-IC in einer Halbbrücken-Konfiguration (Bild). Die Bausteine eignen sich für Applikationen wie Klimalüfter, Sitzgurt-Systeme oder für Benzinpumpen. Die Leistungsschalter verwenden vertikale MOS-Technologien für einen optimierten Durchlasswiderstand. Durch den p-Kanal-High-Side-Schalter kann auf eine Ladungspumpe verzichtet werden, was das EMV-Verhalten verbessert. Integrierte Funktionen wie Logik-Level-Eingänge, Diagnosefunktionen, Slew-Rate-Abgleich, Totzeit-Generierung sowie diverse Schutzfunktionen sorgen für einen einfachen Anschluss an den Mikrocontroller.

Die Leistungsstufe mit den beiden DMOS-Schaltern kann sowohl auf der High- als auch auf der Low-Side mit 25 kHz betrieben werden. Damit ist ein aktiver Freilauf möglich, wodurch die Verlustleistungsaufnahme der Body-Dioden im Abkommutierbetrieb vermieden wird, da über den aktiven High-Side-Schalter (p-Kanal-MOS) abkommutiert wird.