MOST: Neue Physical Layer Spezifikation

Die Arbeitsgruppe zur Physical Layer Spezifikation für MOST150 hat neue Definitionen veröffentlicht. Sie stehen den Mitgliedern der MOST Cooperation als Teil der Spezifikation Rev. 3.0 zur Verfügung.

Eine Arbeitsgruppe aus Fahrzeug-, Geräte- und Komponentenherstellern hat auf Basis der Erfahrungen mit MOST25 eine neue Physical Layer Spezifikation für MOST150 entwickelt. Neben den elektrischen und optischen Signalparametern für MOST150 werden unter anderem kostenoptimierte, standardisierte Packages und Pin-outs für die Optoelektronik definiert. Die Arbeitsgruppe berücksichtigte zudem neue Erfordernisse im Zusammenhang mit Lötprozessen, Austauschbarkeit der FOT durch gleichwertige Ersatzlösungen sowie Gestaltungsmöglichkeiten von Lieferketten. Auch befasst sich die Spezifikation mit Signaldefinitionen im Betrieb, An- und Abschaltszenarien sowie etablierten eye diagram Testverfahren, mit dem Ziel, eine einfache und fehlerfreie Entwicklung sicherzustellen.

Grundsätzlich bietet die Spezifikation Rückwärtskompatibilität. Elemente der neuen MOST150 Spezifikation sollen sich in künftige, kostenoptimierte MOST25-Generationen überführen lassen.

Die Arbeitsgruppe wird sich im Jahresverlauf mit der Implementierung eines Compliance-Prozesses beschäftigen, der bereits von MOST25 bekannt ist. Er soll die Überprüfung von Produkten auf Spezifikationskonformität und Prüfverfahren zur Zuverlässigkeit umfassen.